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Mit den 20 E-Bussen und den 15 Oberleitungsbussen wird die Hälfte der Busflotte in Lubin elektrisch unterwegs sein.
Solaris

Mit den 20 E-Bussen und den 15 Oberleitungsbussen wird die Hälfte der Busflotte in Lubin elektrisch unterwegs sein.

Die Verkehrsbehörde der Stadt Lubin hat 15 Oberleitungs-Gelenkbusse und 20 Batteriebusse bei Solaris bestellt. Die O-Busse vom Typ Trollino 18 will der polnische Hersteller ab November 2020 bis April 2021 ausliefern. Die E-Busse sollen bis September 2021 über die Straßen der niederschlesischen Stadt rollen, die rund 20 Millionen Euro in den Kauf der Fahrzeuge und den Aufbau der Ladeinfrastruktur investiert.

„Die heute unterschriebenen Verträge sind ein weiterer Schritt, um die Stadt Lublin als Zentrum der Elektromobilität aufzubauen. Seit Jahren setzen wir auf die Entwicklung des modernen öffentlichen Personennahverkehrs, der umwelt- und nutzerfreundlich ist.  Dank Investitionen in Batteriebusse und O-Busse beträgt der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge an der gesamten Lubliner Flotte bereits heute 25 Prozent. Somit gehört die Stadt zu der Spitzengruppe, was elektromobile Systeme in Polen, und sogar in Europa, anbetrifft. 2021 wird sich dieses Verhältnis entscheidend ändern und auf 50 Prozent steigen“, sagt Krzysztof Żuk, Präsident der Stadt Lublin.

Der E-Motor der Urbino 12 electric leistet 160 kW und wird über 116 kWh-Akkus mit Energie versorgt. Geladen werden die Batterien im täglichen Betrieb an Schnellladestationen und über Nacht im Depot. Auf dem Dach der Fahrzeuge sind zusätzlich Solarzellen angebracht, die den Energieverbrauch optimieren sollen.

Schnellladestationen an Endhaltestelle und im Bushof

Neben den Fahrzeugen liefert Solaris im Rahmen des Auftrags auch die Ladeinfrastruktur für die Busse: Vier Pantograf-Schnellladestationen mit einer Leistung von je 450 kW werden an der Endhaltestelle Chojny und im Bushof aufgestellt. Im Busdepot installiert Solaris zudem zehn stationäre Ladestationen, an denen zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit 40 kW ihre Batterien füllen können, sowie zwei mobile Ladestationen, die ebenfalls über eine Ladeleistung von 40 kW verfügen werden.

Die 15 Oberleitungsbusse vom Typ Solaris Trollino 18 werden mit 58 kWh-Batterien bestückt. Damit können die Fahrzeuge auch Strecken ohne Oberleitung zurücklegen, etwa wenn der Strom ausfällt oder die Route geändert werden muss. Möglich mach das auch die Einrichtung neuer Strecken, ohne vorab neue Oberleitungen zu installieren, so Solaris. Geladen werden die Batterien während der Fahrt durch den Strom aus der Oberleitung.

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