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Der neue vollelektrische Fiat 500 feierte in Mailand seine Premiere.
Fiat/FCA

Der neue vollelektrische Fiat 500 feierte in Mailand seine Premiere.

Der neue Fiat 500, das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug von Fiat Chrysler Automobiles, feierte – dem Coronavirus zum Trotz – in Mailand Weltpremiere. In der Modemetropole stellte der Konzern drei Showcars auf Basis des neuen Fiat 500 vor, die von Giorgio Armani, Bvlgari und Kartell mitgestaltet wurden.

Der Elektroantrieb des neuen Stromers hat eine Leistung von 118 PS und kommt damit laut Hersteller in 9 Sekunden von null auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt. Das Design beschreibt Fiat mit knackig, modern und kompakt sowie schwungvoll und elegant. Die Karosserie ist etwas größer als beim Vorgänger und soll mehr Raum und Stabilität bieten; die Gesamtlänge bleibt aber deutlich unter vier Metern.

50 Kilometer Reichweite nach 5 Minuten Schnellladen

Das elektrische Modell der Ikone Cinquecento hat Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 42 kWh an Bord. Die Reichweite beziffert der Hersteller auf bis zu 320 Kilometer (nach WLTP). Mit seinem Schnellladesystem kann man den Fiat 500 mit bis zu 85 kW Ladestrom laden und hat damit in fünf Minuten Energie für eine Reichweite von rund 50 Kilometer. In 35 Minuten lässt sich die Batterie bis zu 80 Prozent aufladen. Der Elektro-Fiat kann mit Gleich- und Wechselstrom geladen werden und hat ein Kabel, um an öffentlichen Stationen mit bis zu 11 kW Strom zu tanken.

Der Innenraum des elektrisch angetriebenen Fiat 500 wurde neu gestaltet und mit umweltfreundlichen Materialien sowie einer Menge Technik ausgestattet. Von dem kleinen Stromer wird zunächst ein Sondermodell namens „la Prima“ herausgebracht, das inklusive einer Wallbox 37.900 Euro kosten soll. Die Opening Edition Fiat 500 la Prima ist ein Elektro-Cabriolet mit vier Sitzen.

Zweite Elektrifizierung des Cinquecento

Vor einigen Jahren gab es bereits eine elektrische Version des Fiat 500 in den USA – namens Fiat 500e. Das Fahrzeug kam auch deshalb in die Medien, weil der damalige Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne die Menschen dazu aufgerufen hatte, keinen Fiat 500e zu kaufen, da das Unternehmen mit jedem verkauften Exemplar 14.000 Dollar Minus machen würde.

Erst kürzlich gab FCA bekannt, Hybridmodelle des Fiat Panda und des Fiat 500 herauszubringen – die Auslieferungen sollen in diesem Quartal beginnen.

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