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E-Scooter fahren wird immer beliebter.
Micro Mobility Systems

E-Scooter fahren wird immer beliebter.

Elektrisch angetriebene Tretroller werden immer beliebter. Nachdem die  E-Kickscooter mit dem Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung im Jahr 2019 eine Straßenzulassung erhalten hatten, breiteten sie sich rasant in den Städten aus. Zahlreiche Sharinganbieter haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Aber immer mehr Menschen kaufen sich auch selbst einen E-Scooter, um in der Stadt schneller ans Ziel zu kommen.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), hat ergeben, dass ein großer Teil der Nutzenden wichtige Regeln für das Fahren von E-Scootern nicht kennt, bspw. zur Promillegrenze (51 Prozent) oder zur Nutzung von Straßen (41 Prozent).

Um gut und sicher ans Ziel zu kommen, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Für E-Scooter Fahrende gelten die gleichen Promillegrenzen wie für Führende anderer Kraftfahrzeuge. Ab 0,5 Promille drohen mindestens ein Bußgeld von 500 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.
  • E-Scooter Fahrende müssen Radwege nutzen, wenn diese vorhanden sind.
  • Die Nutzung von Straßen bzw. Fahrbahnen ist nur erlaubt, wenn es keinen Radweg gibt.
  • Das Befahren von Gehwegen und Fußgängerzonen ist untersagt, außer ein explizites Schild erlaubt dies.
  • E-Scooter sind nur für eine Person zugelassen.
  • Das Mindestalter für die E-Scooter-Nutzung liegt bei 14 Jahren.
  • Es besteht keine Helmpflicht, das Tragen eines Helmes wird aus Sicherheitsgründen aber dringend empfohlen.
  • Beim Abstellen sollte darauf geachtet werden, dass der E-Kickscooter niemanden behindert.

Bereits im Sommer hatten der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR und die Prüfgesellschaft DEKRA 11 Vorschläge erarbeitet, die das Fahren mit E-Kickscootern sicherer machen sollen.

E-Scooter als Bestandteil der Mobilitätswende

Werden die E-Scooter verantwortungsbewusst genutzt, können sie den vielfältiger werdenden urbanen Mobilitätsmix bereichern. Viele Experten sind sich mittlerweile darüber einig, dass die kleinen Elektro-Scooter einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leisten können. Denn jenseits des Spaßes und Freizeitwertes, den das Fahren eines E-Kickscooters bietet, können die kleinen Flitzer das sogenannte „Letzte-Meile-Problem“ lösen und eine Ergänzung zum Öffentlichen Personennahverkehr darstellen, bspw. bei lokal nicht vorhandenem bzw. weiter entferntem ÖPNV-Angebot. Zudem sind E-Scooter ein äußerst energieeffizientes Fortbewegungsmittel.

Mittlerweile können die Fahrzeuge in vielen Geschäften erworben werden sowie online bspw. im Micro Scooter Shop. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der E-Tretroller über eine Straßenzulassung verfügt und qualitativ hochwertig ist. Eine wechselbare Batterie erleichtert die Handhabung und ermöglicht es, den Akku ganz bequem zu Hause zu laden.

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