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Die Batterien des BMW iX sollen ausschließlich mit Grünstrom produziert werden und sich besonders gut recyceln lassen.
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Die Batterien des BMW iX sollen ausschließlich mit Grünstrom produziert werden und sich besonders gut recyceln lassen.

Auf der CES 2019 hatte BMW erstmals den Vision iNEXT präsentiert. Nun hat der bayrische Autobauer die Serienversion vorgestellt und weitere technische Details zu seinem dritten Vollstromer verraten. Der elektrische SUV läuft künftig unter dem Namen BMW iX und soll ab November 2021 zu den Händlern rollen. 

Angetrieben wird der BMW iX von zwei Elektromotoren, die zusammen eine Höchstleistung von 370 kW / 500 PS erzeugen. In unter fünf Sekunden soll es damit von null auf hundert gehen. Klares Ziel sei dabei ein im Vergleich zur direkten Konkurrenz „herausragend niedriger“ Stromverbrauch von 21 kWh auf 100 Kilometer, so der Autobauer aus München.

Über 600 Kilometer Reichweite anvisiert

Die Batterie kommt auf einen Brutto-Energiegehalt von über 100 kWh und soll über 600 WLTP-Kilometer mit einer Aufladung absolvieren können. Nach der anspruchsvollen EPA-Norm sollen mehr als 300 Meilen (483 Kilometer) machbar sein. Bei den Angaben zur Reichweite, Leistung und Stromverbrauch handelt es sich bislang um vorläufige Daten auf Basis von Prognosen. Die finalen technischen Eckpunkte will der Autobauer vor dem Markstart bekannt geben. 

Die Batterien des iX sind laut BMW als Bestandteil eines langfristigen Ressourcenkreislaufs konzipiert und ermöglichen eine besonders hohe Recyclingquote. Für die Produktion der Batteriezellen und des gesamten Hochvoltspeichers würde ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen genutzt. Beim Bau des Elektromotors verzichten die Bayern auf seltene Erden.

Nächstes Level beim automatisierten Fahren

Auch beim hochautomatisierten Fahren will BMX mit dem iX neue Maßstäbe setzten. So sei die Rechenleistung auf die Verarbeitung eines im Vergleich zu bisherigen Modellen um das 20-fache gesteigerten Datenvolumens ausgerichtet. Dadurch können etwa doppelt so viele Daten der Fahrzeugsensorik verarbeitet werden wie bisher.

„Mit der Technologie des BMW iX setzen wir Maßstäbe in der Industrie: Der BMW iX hat mehr Rechenleistung zur Datenverarbeitung, leistungsfähigere Sensorik als die neuesten Fahrzeuge unseres aktuellen Portfolios, ist 5G-fähig, wird neue und verbesserte automatisierte Fahr- und Parkfunktionen erhalten und nutzt die leistungsstarke fünfte Generation unseres elektrischen Antriebs“, sagt Frank Weber, Entwicklungsvorstand von BMW.

Ab Mitte 2021 soll der iX im BMW-Werk Dingolfing produziert werden. Der Marktstart ist für November 2021 angesetzt. Zu den Preisen für sein elektrisches Flaggschiff hat sich BMW bislang noch nicht geäußert. 

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