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eMobilitätOnline

Vor rund drei Wochen wurde der Tesla Store in Berlin eröffnet, am gestrigen Mittwoch gastierte der BEM-Stammtisch (Bundesverband eMobilität e.V.) erstmals im noblen Showroom am Ku'damm, in unmittelbarer Nähe zum Apple Store. Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse, schnell füllte sich der Tesla Store. eMobilitätOnline war auch vor Ort. Nach der Begrüßung durch den BEM-Landesleiter Norddeutschland und Berlin & Brandenburg Florian Hempel und den Hauptstadt-Repräsentanten des BEM Till Rumohr, gab der Gastgeber und Store Manager Alan Atzberger den Anwesenden interessante Einblicke in das Phänomen TESLA MOTORS.

Der kalifornische E-Autobauer befindet sich derzeit auf einem Höhenflug - laut Atzberger erst der Anfang: Tesla sei mitten in einer wichtigen Expansionsphase, bereits das Model S und auch die nächste Fahrzeugvariante ziele auf den Massenmarkt, um möglichst breite Schichten zu erreichen.

 

Jeden Monat laufen rund 2.000 Model S vom Band

 

Und die Nachfrage nach dem Model S ist ungebrochen, deutsche Kunden müssen auf ihre Elektrolimousine rund 4 bis 5 Monate warten. Laut Atzberger werden aktuell jede Woche rund 500 Elektroautos in der Tesla-Fabrik im kalifornischen Freemont produziert. Jedes in Deutschland bestellte Model S werde dort nach den individuellen Wünschen gebaut und konfiguriert. In Amsterdam werde dann der Akku eingesetzt, bevor die Fahrzeuge dann an die Kunden ausgeliefert werden. Der Motor des Model S besteht nur noch aus 12 Einzelteilen und zeichne sich durch eine hohe Langlebigkeit aus, so Store Manager Atzberger. Tesla gewähre 8 Jahre Garantie auf den Antrieb sowie den Akku, ohne Kilometer-Begrenzung. Und sollte doch einmal etwas kaputt gehen: Neben dem Showroom am Ku'damm unterhält das Unternehmen in Berlin auch eine Tesla-Werkstatt.

 

Induktives Laden derzeit kein Thema bei Tesla

 

...dafür stehe aber der schnelle Ausbau des kostenlos nutzbaren Supercharger-Netzes im Vordergrund. Womöglich sei die Tesla-Ladeinfrastruktur schon im Laufe des kommenden Jahres soweit, ein flächendeckendes Supercharger-Netz vom nördlichen Polarkreis bis nach Istanbul anzubieten. Der Strom (in Deutschland) stamme von der DB-Netz und sei selbstverständlich ökologisch produziert. Wenn auch privat grüner Strom bezogen werde, unterstütze das Tesla jährlich mit einem Bonus von 250 Euro, was rund 10.000 Kilometer Fahrtstrecke bedeute.

Neben dem Expansionskurs spielt die Integration modernster Technologien bei Tesla eine große Rolle, was nicht zuletzt dem fruchtbaren Umfeld im Silicon Valley geschuldet sei. Atzberger verweist in diesem Zusammenhang auf Teslas jüngsten Coup: das Model S P85D. Neben der Tatsache, dass es sich bei dieser Allrad-Version des Model S um das schnellste, jemals produzierte 5-sitzige Auto handele (3,4 Sekunden von 0-100 km/h), sollen die weitgehenden Autopilot-Funktionen den Innovationsvorsprung von Tesla beweisen. So sei es bspw. künftig möglich, per Handy oder Kalenderfunktion das Model S vor Terminen selbständig vorfahren zu lassen – auf einem Privatgrundstück - auf öffentlichem Grund ist das derzeit nicht erlaubt. Weitere Autopilot-Funktionen, die übrigens in allen neuen Fahrzeugen verbaut werden, sollen nahezu 90 Prozent der Fahrsituationen im Alltag übernehmen können.

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