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Die Elektromobilität breitet sich unbestritten aus. Nur das Thema elektromobile Klein- und Leichtmobilität wird von den meisten Herstellern nur zögerlich angegangen, wenn überhaupt. Behauptet zumindest das Schweizer Unternehmen Micro Mobility Systems, das das passende Fahrzeug für die urbane Mobilität einer modernen Gesellschaft entwickeln will: den Microlino, der als Prototypen auf dem bald startenden Genfer Automobilsalon präsentiert wird.

Der Microlino ist in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften entwickelt worden, im Rahmen von mehreren Bachelorarbeiten wurde aus der Vision von Micro-Chef Wim Ouboter ein realistisches Konzept. Die selbstgesetzten Vorgaben hören sich vernünftig an: Der Microlino müsse technisch nicht genial, sondern v.a. einfach und günstig zu produzieren sein. Und auch beim Design muss das Rad nicht zwingend neu erfunden werden: unverkennbar basiert der Microlino auf dem Kultauto Isetta aus dem Jahre 1956, sogar der Fronteinstieg wird beibehalten. Mit nur 400 Kilogramm Leergewicht und einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h soll die elektrische Reichweite des Zweisitzers rund 100 Kilometer betragen. Die erste Kleinserie soll Ende 2017 produziert werden.

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