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Laut PwC-Umfrage für die absolute Mehrheit der Neuwageninteressenten keine Option: Elektroautos wie der Mitsubishi EV und der Smart ED
RudolfSimon | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Laut PwC-Umfrage für die absolute Mehrheit der Neuwageninteressenten keine Option: Elektroautos wie der Mitsubishi EV und der Smart ED

Umfragen zur Elektromobilität gibt es mittlerweile zahlreiche. Und erstaunlicherweise kommen dabei die unterschiedlichsten Ergebnisse hervor. Während einige Umfragen in jüngster Zeit steigendes (Kauf-)Interesse an Elektroautos feststellten, wirkt die aktuelle Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) eher ernüchternd. Von den 1.500 befragten privaten Autokäufern aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die sich in den kommenden 12 Monaten einen Neuwagen anschaffen wollen, äußerte nur ein bescheidenes Prozent die Absicht, ein Elektroauto kaufen zu wollen. Immerhin 21 Prozent der Neuwageninteressenten erwägen den Kauf eines Hybridfahrzeugs.

 

62 Prozent wollen nicht auf konventionelle Benzin- oder Dieselmotoren verzichten

 

Die Mehrheit präferiert das Gewohnte, auch wenn erwartet wird, dass künftige Modelle sparsamer werden. Die befragten deutschen Autokäufer planen durchschnittlich 30.000 Euro für den Neuwagenkauf ein. "Die Ergebnisse zu Wünschen und Präferenzen machen das Dilemma für die Hersteller deutlich: Die Kunden sind beim Produkt nach wie vor konservativ, bei Vertrieb und Klimaschutz fordern sie aber eine hohe Innovationskraft der Autobauer", fasst Felix Kuhnert, Leiter Automotive in Deutschland und Europa bei PwC, die Umfrage zusammen – und ergänzt: „Die Ergebnisse zeigen: Die Verantwortung für den Klimaschutz wird an die Hersteller delegiert, beim Kauf ist das Design im Zweifelsfall wichtiger als gute Abgaswerte.“