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Apple-Zentrale in Cupertino
Joe Ravi | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Apple-Zentrale in Cupertino

Nach Google nun Apple? Was vor einiger Zeit als Gerücht aufkam, verfestigt sich nun immer mehr zu einer handfesten Meldung. Wie zahlreiche Medien nun unter Berufung auf das Wall Street Journal und die Financial Times berichten, soll Apple bereits seit Monaten mit hunderten Mitarbeitern an einem Elektroauto-Projekt arbeiten, das von Steve Zadesky geleitet werden soll, der vor seiner Zeit bei Ford gearbeitet hat.

Der Startschuss für Apples "iCar" (dessen Name wie auch das gesamte Projekt seitens Apple noch nicht bestätigt wurde) soll vor knapp einem Jahr gefallen sein, unter dem Codewort "Titan" werde seitdem in einem eigens eingerichteten Geheimlabor gearbeitet. Und zwar unter fleißiger Mithilfe zahlreicher Tesla-Ingenieure, die angeblich massiv vom Computerriesen abgeworben wurden - Tesla-Chef Elon Musk höchstselbst soll die Abwanderung von rund 50 ehemaligen Mitarbeitern bestätigt haben.

Sorgen dürfte sich Tesla auch aus anderen Gründen machen: So steht Apple dem kalifornischen Elektroauto-Pionier bekanntlich nicht nur in seinem Ruf als Innovationsträger in nichts nach, zudem ist die finanzielle Ausstattung des Computerkonzerns um einiges üppiger. Während Tesla wohl noch einige Jahre Verluste einfahren wird, macht Apple Milliardengewinne und soll Geld- und Wertpapierreserven in Höhe von 178 Milliarden US-Dollar in der Hinterhand haben.

Bis das Elektroauto von Apple auf den Markt kommt, dürften noch einige Jahre vergehen

 

Noch soll die Entwicklung des Designs im Vordergrund stehen. Das iCar, oder wie auch immer es heißen wird, soll als eine Art Minivan konzipiert werden. Bis das Elektroauto seine Marktreife erlangt hat, werden aber sicher noch einige Jahre vergehen – wenn es denn überhaupt kommt. Angesichts des sehr großen Projektteams wird aber davon ausgegangen, dass es Apple ernst ist.

Losgetreten wurden die Gerüchte, als in Kalifornien ein von Apple geleaster schwarzer Van mit "ungewöhnlichen Kamera-Aufbauten" gesichtet wurde, wie Zeit Online berichtete. Zudem sollen Apple-Manager nach Österreich geflogen sein, um eine Auftragsfertigung auszuloten. Dort soll es u.a. ein Treffen mit dem Autohersteller Magna Steyr gegeben haben, der ausschließlich für andere Hersteller entwickelt und produziert – aktuell bspw. die G-Klasse für Mercedes.

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