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emco electroroller GmbH

In Deutschland sind erst 5.600 Krafträder mit Elektroantrieb zugelassen – da steckt noch viel Potenzial im E-Roller-Markt. Und die Entwicklung der letzten Jahre zeigt einen positiven Trend: In den letzten beiden Jahren haben sich die Zulassungszahlen verdreifacht.

Im Vergleich zu Elektroautos erfahren E-Roller und Co jedoch eher wenig Aufmerksamkeit, was auch BEM-Präsident Kurt Sigl kritisiert: “Die aktuellen Bemühungen seitens der Bundesregierung sind viel zu stark auf den Automobilbereich fokussiert, Regelungen für elektrische Zweiräder und Leichtkraftfahrzeuge zur Förderung multimodaler Verkehrsketten fehlen etwa im Elektromobilitätsgesetz gänzlich.”

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) verweist darauf, dass Elektroroller eine alltagstaugliche Alternative sowie Ergänzung zum Pkw darstellen: Für private Kurzstrecken und Arbeitswege bis 25 Kilometer könnten E-Scooter problemlos an rund der Hälfte aller Werktage des Jahres eingesetzt werden – Wirtschaftlichkeitsanalysen hätten gezeigt, dass sich die Zusatzinvestition Elektroroller zum Pkw in rund zwei Jahren amortisiert habe. Auch gegenüber konventionellen Rollern sollen sich die Mehrkosten des Elektrorollers nach rund 4.000 Kilometern ausgezahlt haben.

Aktion: "1.000 Elektroroller für Deutschland"

 

Um den E-Rollern mehr Öffentlichkeit zu verschaffen, hat der BEM gemeinsam mit seinem Mitgliedsunternehmen emco electroroller GmbH die Aktion "1.000 Elektroroller für Deutschland" ins Leben gerufen. Alle Interessierten haben im Rahmen der Aktion die Möglichkeit, einen emco Elektroroller zu Sonderkonditionen zu beziehen – weitere Informationen dazu gibt es beim BEM.

"Wir möchten gemeinsam ein aktives Zeichen setzen und demonstrieren, dass elektrisch angetriebene Roller ein großes Potenzial bieten. Unser Team in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin und unsere verschiedenen BEM-Landesvertreter werden vor dem Hintergrund künftig ihre Termine mit eScootern unseres Mitgliedsunternehmens wahrnehmen", so Kurt Sigl.

Mirko Lühn, Geschäftsführer der emco electroroller GmbH, erklärt: "Es ist an der Zeit für eine Elektroroller-Initiative, die das Energiebewusstsein und das Verständnis der Gesellschaft für Elektromobilität institutionell fördert. Wir setzen deswegen auf die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband eMobilität. Gemeinsam können wir eine breite Bekanntheit schaffen, mit minimalem Aufwand erreichen wir maximalen Wirkungsgrad – sowohl bei der Zielgruppe, als auch in der Politik. Wir hoffen, durch die Kooperation mit dem BEM zielführende Gespräche zu führen, neue Impulse zu bekommen und interessante Kontakte zu treffen."

BEM fordert neue Regelungen für Elektroroller

 

Kurt Sigl: "Elektrische Zweiräder können das Sprungbrett für den automobilen Elektromarkt sein, die Verkehrsprobleme der Innenstädte verringern und Vertrauen in die „neue“ Technologie schaffen. Gerade für Berufspendler kann dies eine attraktive und klimafreundliche Alternative zum Pendeln mit dem Pkw darstellen. Vorausgesetzt die Politik versteht es, rechtzeitig die rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu schaffen. Insbesondere die aktuelle Geschwindigkeitsbeschränkung von Kleinkrafträdern auf 45 km/h sollte dringend überdacht werden. Mit einer Anhebung auf 55 km/h könnten Kleinkrafträder - ob nun elektrisch oder konventionell betrieben - wesentlich flüssiger und auch sicherer im Verkehr mitfließen, als dies aktuell der Fall ist."

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