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Thomas Hausch, Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH
Nissan

Thomas Hausch, Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH

Vor dem heutigen Treffen Angela Merkels mit Vertretern der deutschen Automobilindustrie, bei dem es um die Förderung von Elektroautos gehen soll, hat sich auch Nissan zu Wort gemeldet. "Wenn die Politik ihr Ziel von einer Million E-Fahrzeugen bis 2020 erreichen möchte, dann muss sie die Rahmenbedingungen jetzt ändern", erklärte Thomas Hausch, Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH.

Hausch ergänzte: "Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen gehen wir sogar noch einen Schritt weiter und sprechen uns für eine Deckung signifikanter Teile der Förderung durch eine Industriebeteiligung aus. Sollte sich der Vorschlag einer Kaufprämie in Höhe von bis zu 5.000 Euro je E-Fahrzeug durchsetzen, ist aus unserer Sicht eine Industriebeteiligung je Prämienauszahlung von bis zu 50% der staatlichen Förderung absolut tragbar" - allerdings scheint eine Industriebeteiligung nach jetzigem Stand seitens der Politik sowieso als Voraussetzung für eine Elektroauto-Kaufprämie formuliert worden zu sein.

 

Feinstaubproblematik könne nur durch E-Auto-Förderung oder durch Fahrverbote begegnet werden

 

"Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie sich die Emissionen im Straßenverkehr schnell und nachhaltig senken lassen und die Feinstaubproblematik in vielen deutschen Innenstädten gelöst werden kann: Entweder durch Förderung oder durch Fahrverbote. Wir sind ganz eindeutig für die Förderung. Um die neue Antriebstechnik zu etablieren und den Anteil von bezahlbaren Elektroautos am Gesamtmarkt zu steigern, ist die Unterstützung des Staates unerlässlich. Daher begrüßen wir ausdrücklich Pläne, eine staatliche Prämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen einzuführen", so Hausch.

Nissan spricht sich freilich für eine starke, aber zugleich zeitlich begrenzte Prämie aus: "Wir sind für eine Anschubhilfe, um den Markt für Elektroautos zu etablieren, wir wollen keine dauerhaften Subventionen. Außerdem ist für uns selbstverständlich, dass wir eine staatliche Prämie auf keinen Fall dafür nutzen würden, die Preise zu erhöhen. Die Prämie käme einzig und allein den Kunden zugute. Mitnahmeeffekte wird es nicht geben!", betont Hausch. Nissan plädiert zudem dafür, dass die Kaufprämie nach Antriebskonzept gestaffelt werde: Reine Elektroautos sollen demnach stärker gefördert werden als teilelektrische Fahrzeuge wie etwa Plug-in-Hybride. 

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