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Hammerschmidt | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine deutliche Zunahme von Unfällen mit Pedelecs und E-Bikes: Demnach waren Fahrer von Elektrorädern zwischen Januar bis September 2016 in 3.214 Unfälle verwickelt, 46 Menschen kamen dabei ums Leben. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum wurden 2.313 Unfälle mit 26 tödlich Verletzten registriert.

Im Bereich E-Bikes, die nicht zu den Fahrrädern zählen, wurden in den ersten 9 Monaten 2016 367 Unfälle verzeichnet, ein Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zu 2015. Dagegen ist dem Statistischen Bundesamt zufolge zwischen Januar und September die Zahl aller Fahrradunfälle nur um rund 6 Prozent von 61.358 (2015) auf 64.964 (2016) angestiegen. 

Pedelec- und E-Bike-Bestand stark angestiegen

 

Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) warnt davor, diese Zahlen falsch zu interpretieren. Demnach weisen E-Bikes per se kein größeres Unfallrisiko auf als gewöhnliche Fahrräder. Nach Überzeugung des ZIV ist der Anstieg der Unfallzahlen bei E-Bikes vor allem auf den stetig wachsenden Bestand sowie die intensivere Benutzung zurückzuführen. Über 3 Millionen Pedelecs und E-Bikes waren zum Jahresende 2016 in Deutschland unterwegs. Mit der gesteigerten Kilometerleistung steige das Unfallrisiko proportional, so der Zweiradverband. 

Zudem weisen Unfallforscher darauf hin, dass durch die elektrische Tretunterstützung wieder vermehrt ältere Menschen zum Rad als Fortbewegungsmittel greifen, die durch mangelnde Übung einem höheren Unfallrisiko unterliegen können.

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