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Batterie aus dem BMW i3
RudolfSimon | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons

Batterie aus dem BMW i3

Vom aktuell in Berlin tagenden Batterieforum Deutschland kommt eine aufsehenerregende Meldung: Einige Unternehmen haben sich zusammengeschlossen und wollen eine Batteriezellenfertigung in Deutschland aufbauen. Die großen Autobauer und Zulieferer sind nicht mit von der Partie.

Wie der Berliner Tagesspiegel berichtet, will eine Firmenallianz aus Thyssen-Krupp, M+W und Manz sowie den Zellverarbeitern Litarion, BMZ und dem Elektroauto-Startup Streetscooter eine "Keimzelle" zur Batteriezellen Produktion gründen, die den Grundstein für eine spätere Großserienproduktion legen soll.

Staat will den Aufbau der Produktion fördern 

Das Wissenschaftsministerium hat dem Firmenverbund bereits eine finanzielle Unterstützung zugesichert. Das Vorhaben wird alles andere als günstig: So schätzt das Kompetenznetzwerk Lithium Ionen Batterie die Kosten für den Aufbaue einer konkurrenzfähigen Großserienfertigung von Batteriezellen auf 10 bis 15 Milliarden Euro. Um diese Summen stemmen zu können, will die Firmenallianz in den kommenden Monaten weitere Unternehmenspartner gewinnen.