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von The Car Spy | [CC BY 2.0] |  via Wikimedia Commons.

Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen möchte in das Forschungsfeld der Batteriezellen einsteigen. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, hat das Wolfsburger Unternehmen zu diesem Zweck für sein Motorenwerk in Salzgitter bereits erste Fachkräfte eingestellt. Da nach Aussage von VW die Batterie künftig bis zu 40 Prozent der Wertschöpfung eines Automobils ausmachen soll, erfolgt eine deutliche Ausweitung des Engagements in diesem Bereich, auch um die Abhängigkeit von Herstellern aus Ostasien zu verringern.

Im Rahmen des Reformprogramms "Zukunftspakt" möchte Volkswagen künftig die Serienproduktion der Batteriezellen anstreben, sofern dies wirtschaftlich darstellbar ist. Die Entwicklung eigener Zellen fungiert als entscheidender Faktor, um erfolgreich den Umstieg von Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb bewältigen zu können. Auf der Betriebsversammlung im Februar hatte das Unternehmen bereits seine Erwägungen bezüglich des Einstiegs in die Massenfertigung von Batteriezellen publik gemacht.

Unterdessen hat sich VW vor dem US-Bezirksgericht in Detroit in allen Anklagepunkten zum Dieselgate-Skandal schuldig bekannt. Aktuell steht eine Strafzahlung von umgerechnet über vier Milliarden Euro (4,3 Mrd. US-Dollar) im Raum, womit das Gericht noch deutlich unter dem höchstmöglichen Strafmaß in Höhe von 31 Milliarden Euro (34 Mrd. Dollar) bleiben würde. Sollte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgen, hätte Volkswagen 2,62 Milliarden Euro (2,8 Mrd. Dollar) Strafzahlungen sowie 1,4 Milliarden Euro (1,5 Mrd. Dollar) als Ausgleich für Umweltschäden zu leisten. Damit würden sich die Kosten für den Abgasskandal bereits auf über 19,6 Milliarden Euro (21 Mrd. Dollar) belaufen. Hätte VW diese gigantische Summe in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen investiert, wäre das Unternehmen nach Ansicht vieler Fachleute heute vermutlich Weltmarktführer im zukunftsweisenden Feld der E-Mobilität.

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