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Noch setzt sich die Taxiflotte in Stuttgart überwiegend aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zusammen.
von Stefan-Xp (Eigenes Werk) | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons.

Noch setzt sich die Taxiflotte in Stuttgart überwiegend aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zusammen.

Die Baden-Württembergische Landeshauptstadt Stuttgart gerät beim Thema Emissionswerte immer wieder in die Schlagzeilen. Erst vor wenigen Monaten wurde bekannt, dass ab 2018 Diesel-Fahrzeuge, die nicht der Abgasnorm 6 entsprechen, bei Feinstaubalarm von besonders belasteten Straßen der Landeshauptstadt ausgeschlossen werden können. In diesem Zusammenhang fordert nun die Taxi-Auto-Zentrale bis zum Jahr 2020 einen Umstieg der gesamten Taxiflotte auf Elektrofahrzeuge.

Wie die Stuttgarter Nachrichten melden, würde die Anschaffung von knapp 700 E-Taxis mindestens 30 Millionen Euro kosten. Die Taxibetriebe hoffen daher auf eine Förderung durch die kommunale Hand. Auch die Stadtverwaltung möchte vor dem Hintergrund der schlechten Luftqualität eine schnelle und umfassende Umstellung vorantreiben, hält aber einen Wechsel auf E-Antriebe vor dem Jahr 2020 für unrealistisch.

Aktuell stehen lediglich zwei bis drei Tesla-Modelle für den Taxibetrieb zur Verfügung. Der restliche Fuhrpark setzt sich aus Verbrennern zusammen. Erschwerend kommt hinzu, dass seit Ende 2016 in Deutschland keine E-Taxis mehr neu zugelassen werden dürfen, die nicht vom Hersteller selbst auch als Taxi angeboten werden. Damit kommt aktuell rein rechtlich nur die Anschaffung von Nissan-Fahrzeugen in Betracht, die politische Führung Stuttgarts favorisiert aber die Modelle von Tesla.

Die möglichen Dieselverbote, welche im kommenden Jahr in Kraft treten, schließen Taxis nicht mit ein. Unabhängig davon wird die Stadt Stuttgart den Umstieg auf saubere Antriebe auch im Taxigewerbe in den kommenden Jahren weiter vorantreiben.

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