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Ein Teaserbild des neuen Nissan Leaf - der wahrscheinlich nicht mehr mit hauseigenen Akkus bestückt werden wird.
Nissan

Ein Teaserbild des neuen Nissan Leaf - der wahrscheinlich nicht mehr mit hauseigenen Akkus bestückt werden wird.

Diese Nachricht sorgt für Irritationen: Nissan gibt die eigene Batteriefertigung auf. Während hiesige Hersteller darüber diskutieren, in die Batteriezellen-Produktion einzusteigen, um bei einer gesteigerten Elektroauto-Produktion wettbewerbs- und zukunftsfähig zu sein, macht der Elektromobilitätspionier Nissan genau das Gegenteil und trennt sich von seinem Batteriegeschäft, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

Die gesamte Akku-Sparte mit der Tochter AESC und den Batteriewerken in Nordamerika und England sowie Teilen der Entwicklung in Japan wird Nissan zufolge an GSR Capital verkauft, einem chinesischen Investmentfonds. Der Verkauf soll bis Ende des Jahres abgewickelt werden, bis dahin muss Nissan noch AESC-Anteile von NEC zurückkaufen. Während sich der japanische Autobauer noch nicht zum den Verkaufspreis äußerte, spricht Bloomberg mit Verweis auf Insiderquellen von rund 1 Milliarde US-Dollar.

Nissan begründet diesen Schritt, damit, sich künftig voll auf die Entwicklung von Elektroautos konzentrieren zu wollen, um wettbewerbsfähiger zu sein. Offenbar hielt Nissan die Akku-Produktion auch in Zukunft nicht für profitabel. Die Akkus für seine E-Autos will Nissan weiterhin von AESC beziehen.

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