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Für viele Autofahrer ist die Reichweite von Elektroautos ein entscheidender Faktor.
Volkswagen

Für viele Autofahrer ist die Reichweite von Elektroautos ein entscheidender Faktor.

Die Unternehmensberatung Horváth & Partners hat im Rahmen des „Horváth & Partners Fakten-Check Mobilität 3.0“ auch Trends im Bereich Elektromobilität analysiert. Dabei bestätigten sie eine aus Kundensicht maßgebliche Entwicklung: die durchschnittliche Reichweite von Elektrofahrzeugen nimmt deutlich zu.

Während der Wert 2011 noch bei 150 Kilometern lag, konnten laut Horváth & Partners neuzugelassene Elektrofahrzeuge im Jahr 2017 bereits durchschnittlich knapp 300 Kilometer mit einer Batterieladung zurücklegen. Das ist eine Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zu 2016. Für das Jahr 2020 prognostizieren die Analysten eine durchschnittliche Reichweite von Elektroautos von über 400 Kilometern.

Im Alltag nur eine geringe Reichweite nötig

„Treiber dieser Entwicklung sind nicht nur neue Modelle mit höheren Reichweiten, sondern insbesondere Facelifts bereits existierender Modelle, mit denen die Hersteller versuchen, die Reichweiten ihrer elektrischen Flotte stetig zu erhöhen“,

so Dr. Oliver Greiner, Studienleiter und Partner bei Horváth & Partners, der beispielhaft auf das Facelift des Volkswagen e-Golf verweist, das die Reichweite des Modells von 190 Kilometer auf etwa 300 Kilometer erhöhte.

Das reichweitenstärkste Serien-Elektroauto ist nach Angaben des Beratungsunternehmens nach wie vor das Tesla Model S 100D mit einer angegebenen Reichweite von 632 Kilometern. Dr. Thomas Becker, Automobilexperte bei Horváth & Partners und Co-Autor der Studie, macht in diesem Zusammenhang jedoch auch auf einen anderen Aspekt aufmerksam:

„Die Entwicklung zeigt, dass Käufer von Elektrofahrzeugen Modelle mit größeren Reichweiten bevorzugen, obwohl die meisten von ihnen keine 40 Kilometer pro Tag fahren.“

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