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Schadstoffausstoß kommt ab September verstärkt auf den Prüfstand. In der Folge hinkt die Autoproduktion - auch von Stromern und Hybriden. Im Bild: die Produktion des E-Golf in Dresden.
Volkswagen

Schadstoffausstoß kommt ab September verstärkt auf den Prüfstand. In der Folge hinkt die Autoproduktion - auch von Stromern und Hybriden. Im Bild: die Produktion des E-Golf in Dresden.

Käufer reiner Elektrofahrzeuge können sich bei VW auf Lieferzeiten von bis zu sieben Monaten einstellen, diese Fahrzeuge können jedoch zumindest geordert werden. Für Hybridfahrzeuge wird VW dagegen voraussichtlich erst 2019, für Erdgasautos immerhin bereits ab dem vierten Quartal dieses Jahres wieder Bestellungen entgegennehmen.

Hintergrund ist der neue Prüfzyklus WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure), in dessen Rahmen Autobauer ab dem 1. September 2018 zu Angaben über Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß ihrer Fahrzeuge verpflichtet sind.

Rund 200.000 Autos werden verspätet gebaut

VW wie auch andere Hersteller schaffen es derzeit nicht, alle Fahrzeuge nach dem neuen Abgastest WLTP zertifizieren zu lassen. Bei VW werden daher nach Konzernangaben voraussichtlich 200.000 bis 250.000 Autos verspätet gebaut und geliefert.

„Wir werden über drei Monate voraussichtlich 30 bis 50 Prozent weniger Varianten anbieten können“, so VW-Chef Herbert Diess vor wenigen Tagen.

Insgesamt müssen mehr als 260 Motor- und Getriebekombinationen nachgemessen und neu zugelassen werden.

Bei WLTP geht es um eine bessere Abbildung des tatsächlichen Verbrauchs sowie der Schadstoff- und CO2-Emissionen. Ein Jahr später, zum 1. September 2019, wird noch ein Realtest verbindlich, bei dem im Fahrbetrieb auf der Straße gemessen wird (Real Driving Emissions, RDE).

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