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Mit der Einführung des neuen Messverfahrens WLTP liegen die Plug-in-Hybride von Volvo über der förderfähigen Emissionsgrenze.
Volvo

Mit der Einführung des neuen Messverfahrens WLTP liegen die Plug-in-Hybride von Volvo über der förderfähigen Emissionsgrenze.

Mit dem Umweltbonus soll der Kauf umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge subventioniert werden. Rein batteriebetriebene Elektroautos erhalten 4.000 Euro, Plug-in-Hybride immerhin 3.000 Euro aus dem Fördertopf, der je hälftig von Staat und Industrie gefüllt wurde. Mit der Förderung einiger Plug-in-Hybridmodelle ist es seit Anfang September aber vorbei.

Denn seitdem gilt verbindlich der neue Testzyklus WLTP, der realitätsnäher messen soll und daher bei Elektroautos zu kürzeren Reichweitenangaben und bei Plug-in-Hybriden zu höheren CO2-Emissionen führt. Um im Sinne des Umweltbonus förderfähig zu sein, darf ein Plug-in-Hybrid maximal 50 g CO2 pro Kilometer ausstoßen. Infolge des neuen Messverfahrens liegen einige Teilzeitstromer nun über diesem Wert.

Alle Volvo Plug-in-Modelle betroffen

Das für die Umsetzung der Elektroauto-Kaufprämie zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat am 31.08.18 eine aktualisierte Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge veröffentlicht. Demnach sind nach dem 31.08.18 alle Plug-in-Hybride von Volvo sowie der Kia Optima Plug-in-Hybrid in der Ausführung Attract von einer Förderung ausgeschlossen.

Hinzu kommt eine Regelung, dass der Audi A 3 e-tron, BMW 225 xe, BMW 330e sowie die Plug-in-Hybride von Mercedes, Volkswagen und weiterer Hersteller zwar den alten NEFZ-Messwert behalten dürfen, aber dennoch einer Ausnahmegenehmigung des Kraftfahrt-Bundesamtes bedürfen. Ohne jede Einschränkung sind die Plug-in-Hybride Kia Niro, Hyundai Ioniq, Mitsubishi Outlander und teilweise Toyota Prius förderfähig.

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Seit dem 2. Juli - und rückwirkend zum 18. Mai 2016 - können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Online-Anträge für die Umweltbonus genannte Elektroauto-Kaufprämie gestellt werden. Einem Medienbericht zufolge haben bis zum 29. Juli 1.523 Menschen davon Gebrauch gemacht.

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