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Dem Chevrolet Bolt EV sollen in den kommenden Jahren zahlreiche weitere Elektroauto-Modelle an die Seite gestellt werden.
GM

Dem Chevrolet Bolt EV sollen in den kommenden Jahren zahlreiche weitere Elektroauto-Modelle an die Seite gestellt werden.

Der US-Autoriese GM hat eine umfassende Transformation angekündigt, die die Zukunftsfähigkeit des Konzerns sichern soll. Seine Vision beschreibt das Unternehmen mit "Zero Crashes, Zero Emissions, Zero Congestion". Dies werde harte Einschnitte mit sich bringen, so GM, was sogleich den Groll und Drohungen des US-Präsidenten nach sich zog.

Denn GM will im Zuge der Neustrukturierung rund 15.000 Stellen abbauen und bis zu 5 Produktionsstätten in Nordamerika schließen. Darunter sollen auch einige tausend Führungspositionen betroffen sein, wodurch der Autohersteller seine Entscheidungsstrukturen einfacher und effizienter gestalten will. Tatsächlich hat das Unternehmen aber auch mit Trumps Politikfolgen, i.e. den Strafzöllen, zu kämpfen, die wichtige Materialien wie Stahl verteuert haben. Zudem sind die Absatzzahlen in jüngster Vergangenheit zurückgegangen.

SUV statt Limousine

GM-CEO Mary Barra begründete die Maßnahmen damit, dass das Unternehmen so vor dem Hintergrund einer sich ändernden Marktsituation agil sowie profitabel bleiben und wichtige Investitionen für die Zukunft tätigen könne. Die Kosteneinsparungen sollen dazu genutzt werden, um verstärkt in die Elektromobilität und Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren zu investieren. Neben Elektroautos sollen zudem mehr der gefragten SUVs, Mini-Vans und Trucks und weniger Limousinen gefertigt werden.

In den nächsten beiden Jahren will GM seine Investitionen in die Entwicklung und Produktion von Elektroautos und autonomen Fahrtechnologien verdoppeln. Ursprünglich wollte GM bis 2023 mit seinen Marken rund 20 reine Elektroautos auf den Markt bringen. Ob diese Zahl nun nach oben korrigiert wird oder durch die Neustrukturierung erst möglich gemacht wird, wurde nicht kommuniziert.

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