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Der Microlino hat sich mit seinem Retrodesign viele Freunde gemacht.
Micro Mobility Systems

Der Microlino hat sich mit seinem Retrodesign viele Freunde gemacht.

Der Sportwagenhersteller Artega hat vom italienischen Automobilhersteller Tazzari die Produktionsrechte am Microlino des Schweizer Unternehmens Micro Mobility Systems erworben. Die elektromobile Neuauflage des Kultmobils Isetta soll ab Anfang des kommenden Jahres im Artega-Werk im westfälischen Delbrück vom Band laufen.

10.000 Vorbestellungen sollen für das kompakte Elektroauto bereits vorliegen. Die aktuell angestrebte jährliche Produktionskapazität liegt bei 8.000 Fahrzeugen, das erste Produktionsjahr wäre somit bereits komplett ausverkauft. Im Zuge der Produktionsvorbereitungen will Artega 3 Millionen Euro in das Werk investieren und 50 neue Arbeitsplätze in Delbrück schaffen.

"Interessant ist nicht nur die Erfahrung Artegas in der Produktion von hochqualitativen Produkten, sondern auch deren Ökosystem. Der Besitzer Klaus Frers ist auch der Mehrheitsaktionär und Gründer des börsennotierten Unternehmens paragon, ein Tier-1 Lieferant in der Automobilindustrie. paragon hat eine Reihe von Produkten, die sich für die Integration in den Microlino eignen könnten, wie beispielsweise Displays, Sprachassistenten, Lautsprecher und weitere Teile im Interieur. Zudem hat paragon ein Tochterunternehmen namens Voltabox, welches sich auf die Produktion von Li-Ionen Batterien für Gabelstapler und E-Bikes spezialisiert hat."
Micro Mobility Systems zur nun bekannt gegebenen Kooperation mit Artega

Die Produktion soll nun von Imola nach Delbrück verlagert werden. Die Auslieferungen des Microlino sollen im Frühjahr beginnen, die ersten Fahrzeuge gehen an Kunden in der Schweiz, ab Mitte 2019 sollen Kunden in Deutschland beliefert werden. Wie Micro Mobility Systems mitteilte, wird Tazzari weiterhin unterstützend tätig sein und zukünftig den Verkauf des Microlino in Italien organisieren.

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