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Eines der neuen Unternehmen in dem Micromobility Markt ist das schwedische Startup VOI.
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Eines der neuen Unternehmen in dem Micromobility Markt ist das schwedische Startup VOI.

Mikromobilität gilt als großes Zukunftsthema, die in diesem Bereich angesiedelten Startups konnten in den letzten Jahren Milliardeninvestitionen verzeichnen. Das Beratungsunternehmen McKinsey hat in einer aktuellen Studie die Potenziale dieses neuen Marktes, der eng mit der Elektromobilität verknüft ist, beleuchtet.

Die Studie analysiert den Sharing-Markt für Mikromobilität auch vor dem Hintergrund kritischer Stimmen, die eine Überbewertung dieses Mobilitätsfeldes sehen. Nach Angaben von McKinsey wurden allein seit 2015 über 5,7 Milliarden US-Dollar in Micromobility-Startups investiert. Rund 85 Prozent davon entfielen auf China, wo der entsprechende Markt den Studienautoren zufolge bereits über eine breitere Kundenbasis verfügt.

Große Unterschiede zwischen den Märkten erwartet

Angesichts der Tatsache, dass mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung in Millionen-Städten mit Verkehrsproblemen lebt, stellen shared mobility Lösungen wie E-Kickscooter für viele Menschen eine attraktive Alternative dar. Zudem sei die Amortisationszeit für die Betreiber sehr gering. Laut Studie eignet sich die Mikromobilität für Strecken bis 8 Kilometer, die in China, Europa und den USA 50 bis 60 Prozent aller mit dem Auto zurückgelegten Strecken abdecken.

Allerdings rechnen die Analysten von McKinsey damit, dass nur 8 bis 15 Prozent dieses Potenzial von Micromobility-Lösungen ausgeschöpft werden können. Bis 2030 prognostiziert die Studie ein Marktpotenzial von 300 Milliarden in den USA, 100 bis 150 Milliarden in Europa und 30 bis 50 in China. Der Hauptgrund für die großen Unterschiede seien die unterschiedlichen Kilometer-Preise, die in Europa und China bedeutend niedriger seien als in den USA.

Hier können Sie die gesamte Studie mit allen Auswertungen einsehen.

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