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Bereits 2015 hat die Türkei angekündigt, ein eigenes Elektroauto auf Basis des Saab 9-3 zu entwickeln.
NEVS

Bereits 2015 hat die Türkei angekündigt, ein eigenes Elektroauto auf Basis des Saab 9-3 zu entwickeln.

Das erste in der Türkei produzierte Elektroauto soll eine Reichweite von 500 km bieten und in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 auf den Markt kommen. Das kündigte Industrieminister Mustafa Varank jetzt vor Journalisten an. Ein Prototyp soll Ende dieses Jahres vorgestellt werden.

„Wir sehen es nicht nur als Autoprojekt. Dies ist ein technologisches Projekt, das die gesamte Automobilindustrie des Landes verändern und die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Automobilindustrie auf internationaler Ebene stärken wird “, sagte Varank gegenüber den Medien.

Dem Minister zufolge soll das Elektroauto problemlos mit seinen internationalen Konkurrenten mithalten können und rein privatwirtschaftlich entwickelt werden. Dazu haben sich fünf Unternehmen – die Anadolu Group, BMC, Kıraça Holding, Turkcell und Zorlu Holding – zu einem Joint Venture zusammengeschlossen. Sie halten je 19 Prozent der Firmenanteile, die restlichen fünf Prozent gehören der Union der türkischen Handelskammern und Warenbörsen (TOBB). Geschäftsführer ist der ehemalige Bosch-Manager Mehmet Gürcan Karakaş.

Fünf Modelle geplant

Der 15-Jahres-Plan des Projekts sieht laut Minister Varank die Produktion von fünf Modellen und drei Facelift-Versionen vor. Basis des türkischen Volksautos könnte der Saab 9-3 sein. Die Rechte an diesem Modell hat die Türkei bereits 2015 im Zuge ihrer E-Auto-Pläne von Saab-Eigner NEVS erworben.

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