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Im Restwertranking von Schwacke hat Teslas Model S die gesamte Verbrennerkonkurrenz in der Oberklasse abgehängt.
Tesla

Im Restwertranking von Schwacke hat Teslas Model S die gesamte Verbrennerkonkurrenz in der Oberklasse abgehängt.

Die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos wächst Stück für Stück, aber immer noch langsam. Das wird sich in den kommenden Jahren drastisch ändern, prognostiziert der Geschäftsführer von VWs Autobörse Heycar, an der mittlerweile auch Daimler beteiligt ist.

"Die Nachfrage nach gebrauchten Stromern hat zwar schon in den letzten Jahren zugenommen – jetzt steht dem Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos unserer Ansicht nach aber tatsächlich der Durchbruch bevor", sagte Heycar-CEO gegenüber Autohaus.de.

Bis Ende Juni 2019 ließen Fahrzeughalter in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt so viele Elektroautos zu wie im gesamten Jahr 2018. Motor dieser Entwicklung sind laut Heycar steuerliche Vergünstigungen, Verbesserungen der Fahrzeuge, eine wachsende Ladeinfrastruktur und positive Erfahrungen der Käufer – auch mit gebrauchten Elektroautos.

"Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren enorm beschleunigen. Die robuste Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen – sowie die Impulse aus dem regulatorischen Umfeld – werden die Restwerte der Fahrzeuge weiter nach oben treiben", prognostiziert Kröger.

Heycar rechnet damit, dass 2025 bis zu drei Millionen Elektroautos in Deutschland unterwegs sind - mit entsprechenden Konsequenzen für den E-Gebrauchtwagenmarkt.

Positive Restwertprognosen für Elektroautos

Bislang hätten hohe Kosten und fehlende Erfahrungswerte bei den Restwerten Kaufinteressenten von Plug-In Hybriden und Elektroautos abgeschreckt. Das ändere sich zunehmend auch durch die positiven Restwertprognosen von Marktbeobachtern. Laut den Berechnungen des Branchenexperten Schwacke liegt der durchschnittliche Restwert eines E-Autos mit 53,7 Prozent mittlerweile auf dem Niveau der Benziner und damit zwei Prozent über dem von Dieselfahrzeugen.

„Geringer Verschleiß, gute Haltbarkeit der Batterien, hohe Nachfrage und die Herstellergarantien. Insbesondere letzteres macht alternative Gebrauchte attraktiv“, erklärte Kröger.

Neben einer größeren Auswahl an E-Modellen würden auch staatliche Fördermaßnahmen den Markt für Elektroautos zunehmend ankurbeln. Für betriebliche Elektroautos und bestimmte Hybride, die auch privat genutzt werden, ist seit 2019 die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung des geldwerten Vorteils halbiert, eine Maßnahme, die die Bundesregierung nun bis 2030 verlängern will.

„Da sich Unternehmen zumeist junge Dienstwagenflotten halten, werden wir hier in den kommenden Jahren auch eine deutliche Ausweitung des Angebots auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehen“, prognostiziert Heycar-Chef Kröger.

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