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VW will sein Werk in Zwickau zur größten E-Auto-Fabrik Europas machen.
Volkswagen

VW will sein Werk in Zwickau zur größten E-Auto-Fabrik Europas machen.

Autobauer Volkswagen startet die Serienproduktion des rein elektrischen ID.3. Am 4. November soll im VW-Werk Zwickau das erste Fahrzeug vom Band laufen – im Beisein der Bundeskanzlerin.

Der Kompaktwagen ist das erste Modell einer rein elektrischen Fahrzeugfamilie, die Volkswagen auf die Straße bringen will. Der Autokonzern stellt dafür sein Werk in Zwickau vollständig vom Verbrennungsmotor auf die Elektromobilität um. 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

„Mit dem Produktionsstart des ID.3 bricht für Volkswagen eine neue Ära an – vergleichbar mit dem ersten Käfer oder dem ersten Golf“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität bei Volkswagen. „Wir bauen das Werk Zwickau schrittweise um – von 100% Verbrennungsmotor auf 100% Elektro-Antrieb. Damit leiten wir einen Systemwechsel in der Automobilindustrie ein, der sich über die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte vollziehen wird.“

1.700 Roboter und fahrerlose Transportsysteme

Der Umbau des Werks, der im laufenden Betrieb erfolgt, hat vor zwei Jahren begonnen. Seitdem wurden Karosseriebau, Lackiererei und Infrastruktur modernisiert und erneuert, heißt es von VW. Zudem wurde nach Unternehmensangaben die erste Fertigungslinie in der Montage umgestellt. Hier soll der ID.3 vom Band rollen.

Parallel dazu läuft die Fertigung des klassischen Golf Variant noch weiter. Ab Sommer 2020 soll die zweite Fertigungslinie nach dem gleichen Muster auf die Produktion von E-Autos umgestellt und noch im selben Jahr in Betrieb genommen werden. Ab 2021 will die Zwickauer Mannschaft dann bis zu 330.000 rein elektrische Autos pro Jahr fertigen - für Volkswagen, Audi und SEAT.

Ab 2021 das größte E-Auto-Werk Europas

Um die tägliche Produktionskapazität von 1.350 auf 1.500 Fahrzeuge zu erhöhen, hat VW in Zwickau zwölf neue Hallen und Gebäude errichtet. Insgesamt sollen 50.000 Quadratmeter Hallenfläche neu entstehen. Rund 50 Partnerfirmen unterstützen den Autobauer beim Umbau. Volkswagen beziffert seine Investitionen auf rund 74 Millionen Euro.

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