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Moias 330 elektrische Sammeltaxis in Hamburg werden ab April vorerst keine weiteren Fahrgäste mitnehmen.
Moia

Moias 330 elektrische Sammeltaxis in Hamburg werden ab April vorerst keine weiteren Fahrgäste mitnehmen.

Erst Anfang März hatte Ridesharing-Dienst Moia damit begonnen, sein Geschäftsgebiet in Hamburg auszubauen. Nun kündigte die VW-Tochter an, ihr Angebot in Hamburg und Hannover ab dem 1. April vorübergehend einzustellen. Man reagiere damit auf die Corona-Krise und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens, in deren Folge sich die Nachfrage drastisch reduziert habe. Die Fahrten der vollelektrischen Flotte würden in den verbleibenden Tagen schrittweise reduziert.

Man wolle mit dieser Entscheidung das Unternehmen und die Belegschaft vor den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie schützen und Entlassungen vermeiden, so Moia. Gleichzeitig dienten die Maßnahmen dem gesundheitlichen Schutz der Fahrer, die sich bei ausbleibender Nachfrage länger und häufiger als üblich auf den Betriebshöfen aufhalten würden.

Kurzarbeit beantragt

Zur Erhaltung von Arbeitsplätzen will das Unternehmen ab April Kurzarbeit für die rund 900 Mitarbeiter seiner Betriebsgesellschaft beantragen. Die Notwendigkeit der Kurzarbeit werde stetig überprüft und die Maßnahme bei einer Verbesserung der Lage kurzfristig beendet.

Neben der Pause des Betriebs hat Moia nach eigener Aussage weiterer Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft ergriffen. So gelte unter anderem ein Stopp für Dienstreisen und die Empfehlung an Büro-Mitarbeiter, von zuhause zu arbeiten. Zudem würden bis zur Pause des Betriebs die beiden Betriebshöfe in Hamburg organisatorisch getrennt und Fahrer festen Gruppen zugeteilt.

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