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Montagelinie für eine Brennstoffzellen-Antriebseinheit in Kirchheim-Nabern.
Daimler

Montagelinie für eine Brennstoffzellen-Antriebseinheit in Kirchheim-Nabern.

Daimler Truck und die Volvo-Gruppe wollen ein Joint Venture gründen, um gemeinsam Brennstoffzellen für schwere Nutzfahrzeuge zu entwickeln. Noch ist die Absichtserklärung nicht bindend, bis Ende 2020 soll eine endgültige Vereinbarung geschlossen werden.

An dem Gemeinschaftsunternehmen sollen beide Partner jeweils die Hälfte der Anteile halten, heißt es. Daimler Truck will alle seine derzeitigen Brennstoffzellen-Aktivitäten in dem Joint Venture zusammenführen. Die Volvo-Gruppe plant 50 Prozent für die Summe von etwa 0,6 Milliarden Euro zu erwerben. In allen anderen Geschäftsfeldern wollen die Autobauer weiterhin Wettbewerber bleiben.

„Für den Lkw-Einsatz im schweren Fernverkehr sind Brennstoffzellen eine entscheidende Lösung – eine Technologie, bei der Daimler in den letzten zwei Jahrzehnten mit der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH bereits bedeutendes Know-how aufgebaut hat. Die Partnerschaft mit der Volvo Group ist ein Meilenstein, um brennstoffzellenbetriebene Lkw und Busse nun auf unsere Straßen zu bringen“, sagt Martin Daum, Vorsitzender des Vorstands der Daimler Truck AG und Mitglied des Vorstands der Daimler AG.

Ziel: ab 2025 in Serienproduktion

Der Gedanke hinter dem Zusammenschluss: Indem sie ihre Kräfte bündeln, wollen Daimler und Volvo die Entwicklungskosten senken und die Markteinführung von Brennstoffzellensystemen für den schweren Transport und anspruchsvolle Langstreckeneinsätze beschleunigen. Erklärtes Ziel beider Unternehmen ist es, in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts schwere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge für den Fernverkehr in Serie anzubieten.

„Die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs ist ein Schlüsselelement für die Umsetzung des sogenannten Green Deal, für ein CO2-neutrales Europa und letztendlich für eine CO2-neutrale Welt. Die Nutzung von Wasserstoff als Träger von Ökostrom zum Antrieb von Elektro-Lkw im Fernverkehr ist eine hervorragende Ergänzung zu batterieelektrischen Fahrzeugen und erneuerbaren Kraftstoffen“, sagt Martin Lundstedt, Präsident und CEO der Volvo Group.

Das Joint Venture umfasst nach Unternehmensangaben Standorte in Nabern/Deutschland, wo sich derzeit der Hauptsitz der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH befindet, sowie weitere Produktionsstätten in Deutschland und Kanada.

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