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Das Thermomanagement der Audi-e-tron-Batterien legt die Basis für eine ausgewogene Performance und Dauerhaltbarkeit der Stromer, so Audi.
Audi AG

Das Thermomanagement der Audi-e-tron-Batterien legt die Basis für eine ausgewogene Performance und Dauerhaltbarkeit der Stromer, so Audi.

Maximale Ladeleistung vs Ladegeschwindigkeit: Die reale Ladedauer von E-Autos hängt von ihrer gesamten Ladekurve ab. In diesem Zusammenhang bewirbt Audi seine vollelektrischen Modelle e-tron und e-tron Sportback, die über einen weiten Bereich des Ladevorgangs den Strom mit ihrer maximalen Ladeleistung von 150 kW aufnehmen, so heißt es.

Zum Hintergrund: Relevant im Zusammenhang mit der maximalen Ladeleistung ist die Höhe der Stromaufnahme der Batterie über einen längeren Ladezeitraum: Lädt das Auto nur in einem kleinen Zeitfenster mit Höchstleistung und muss dann herunterregeln, nimmt die Ladegeschwindigkeit ab. Insofern ist eine hohe Ladegeschwindigkeit – durch lange anliegende Höchstleistung – ein gewichtiges Kriterium in Sachen Ladeperformance und ermöglicht kurze Standzeiten an der Ladesäule.

Kürzere Ladezeiten dank intelligentem Batterie-Thermomanagement

Im Audi-e-tron-Alltag bedeutet das: Für rund 110 Kilometer Reichweite steht der Kunde – im Idealfall – knapp zehn Minuten an der Ladesäule. Ein Vollladen des E-tron an einer Schnellladesäule ist in rund 45 Minuten möglich. Dabei wird – wiederum unter idealen Bedingungen – im Bereich von fünf bis 70 Prozent Ladezustand an der Schwelle der maximalen Leistung geladen, bevor die Stromstärke abgesenkt wird, so Audi.

Die e-tron-Modelle erreichen diese Ladegeschwindigkeiten über das Thermomanagement ihrer Lithium-Ionen-Batterie: Diese hat eine Bruttokapazität von 95 kWh (netto 86,5 kWh). Eine Flüssigkeitskühlung hält die Batterietemperatur auch bei hoher Belastung oder tiefen Temperaturen im optimalen Wirkungsbereich von 25 bis 35 Grad Celsius. Dafür zirkulieren in den 40 Metern Kühlleitungen ihrer vier Kühlkreisläufe 22 Liter Kühlmittel.

Das Herzstück des Kühlsystems sind die optisch mit einem Lattenrost vergleichbaren sogenannten Strangpressprofile. Sie sind mit einem neu entwickelten, wärmeleitfähigen Klebstoff am Batteriesystem fixiert. Den Kontakt zwischen Gehäuse und Zellmodulen stellt wiederum ein wärmeleitfähiges Gel her, das unter jedem Zellmodul den Zwischenraum zum Gehäuse füllt und die entstehende Abwärme der Zellen gleichmäßig über das Batteriegehäuse ins Kühlmittel ableitet. 

Erst kürzlich hat Audi bereits eigens auf die neuartige Lichttechnik des E-tron hingewiesen.

 

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