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Batteriemontage im BMW-Werk Spartanburg.
BMW

Batteriemontage im BMW-Werk Spartanburg.

BMW kauft seit diesem Jahr den Kobalt für seine Batterien selbst. Dazu hat der Autobauern einen Liefervertrag mit dem marokkanischen Bergbau-Unternehmen Managem Group unterzeichnet. Das Vertragsvolumen beträgt rund 100 Millionen Euro.

BMW kann nach eigenen Angaben mit dem Kobalt aus Marokko rund ein Fünftel des Bedarfs für die fünfte Generation seiner elektrischen Antriebe abdecken. Rund vier Fünftel des benötigten Kobalts wird das Unternehmen aus Australien beziehen.

„Wir treiben die Elektrifizierung unserer Fahrzeugflotte konsequent voran. Bereits 2023 wollen wir 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch. Entsprechend steigt der Bedarf an Rohstoffen. Allein für Kobalt rechnen wir bis 2025 etwa mit einer Verdreifachung unseres heutigen Bedarfs“, sagt Andreas Wendt, BMW-Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk.

Kein Kobalt mehr aus dem Kongo

Ein Großteil des weltweit gehandelten Kobalts wird in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Der dortige Kobaltabbau steht wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit in der Kritik. BMW hatte bereits 2019 verkündet, kein Kobalt mehr aus dem Kongo beziehen zu wollen.

„Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Aspekt unserer Unternehmensstrategie und spielt eine zentrale Rolle beim Ausbau der Elektromobilität. Wir sind uns unserer Verantwortung voll bewusst: Kobalt und andere Rohstoffe müssen unter ethisch verantwortlichen Bedingungen gewonnen und verarbeitet werden“, so Wendt.

Für die Kobalt-Gewinnung bei der Managem Group in Marokko gelten BMW zufolge höchste Ansprüche in Bezug auf Nachhaltigkeit.

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