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E-Mobilität ist ein wichtiger Pfeiler der neuen BMW-Strategie. Im Bild: das BMW-Zentrum für E-Antriebsproduktion in Dingolfing.
BMW Group

E-Mobilität ist ein wichtiger Pfeiler der neuen BMW-Strategie. Im Bild: das BMW-Zentrum für E-Antriebsproduktion in Dingolfing.

Gestern hat BMWs Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse die Ziele der neuen Unternehmensstrategie für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung vorgestellt. Sie reichen bis ins Jahr 2030 und rücken unter anderem den CO2-Ausstoß der gesamten Lieferkette in den Blick.

Dabei bezieht BMW sich zum einen auf die Herstellung von Kraftstoffen („Well-to-Wheel“) und die CO2-Emissionen der eigenen Werke und Standorte, die bis 2030 – ausgehend vom Jahr 2019 – um 80 Prozent gesenkt werden sollen. Weiterhin kündigt der Konzern an, ab dem laufenden Jahr Jahr zu hundert Prozent Grünstrom zu beziehen.

Darüber hinaus soll in die Optimierung der eigenen Energieeffizienz investiert und an den BMW-Standorten weltweit der Ausbau erneuerbarer Energiequellen vorangetrieben werden. Sämtliche seiner verbliebenen CO2-Emissionen wird BMW ab 2021 durch Umweltzertifikate ausgleichen, heißt es weiter.

„CO2-Reduzierung im partnerschaftlichen Zusammenspiel“

Zudem will der Konzern für die Auftragsvergabe an seine Zulieferer künftig deren jeweiligen CO2-Fußabdruck als Entscheidungskriterium etablieren.

„CO2-Reduzierung muss im partnerschaftlichen Zusammenspiel von Hersteller und Zulieferer geschehen. Wer Partner überzeugen will, der muss Vorbild sein. Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit hat unser Wort auch bei den Lieferanten großes Gewicht – und diesen Ruf nutzen wir“, so Zipse. „Unser Anspruch ist es, die nachhaltigste Lieferkette der gesamten Branche sicherzustellen.“

Ein weiterer Pfeiler der BMW-Nachhaltigkeitsstrategie ist ein „massiver Ausbau der E-Mobilität“. So will BMW die CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge je gefahrenem Kilometer bis 2030 um 40 Prozent reduzieren – indem dann gut sieben Millionen elektrifizierte BMWs auf den Straßen unterwegs sein sollen, rund zwei Drittel von ihnen mit vollelektrischem Antrieb.

Gleichzeitig soll der Anteil elektrisch gefahrener Strecken von Plug-in-Hybriden erhöht werden, wobei BMW hier verstärkt auf die Konnektivität der Fahrzeuge setzt, die etwa dafür sorgt, dass beim Befahren von Umweltzonen automatisch der elektrische Antrieb übernimmt.

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