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Porsche könnte die Batteriezellen seiner E-Flitzer künftig in Deutschland produzieren.
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Porsche könnte die Batteriezellen seiner E-Flitzer künftig in Deutschland produzieren.

Porsche und Fraunhofer-Ausgründung Customcells wollen laut Informationen des Tagesspiegel eine gemeinsame Batteriezellen-Fabrik in Tübingen bauen. Dort sollen die Akkus für die nächste Generation der elektrischen Sportwagen der Zuffenhausener gebaut werden. Das dafür vorgesehene Joint Venture „Cellforce Group“ hätten die Partner bereits gegründet.

Ein wichtiger Schritt der laut Tagesspiegel bislang noch aussteht: Die Partner wollen eine Einstufung als IPCEI-Projekt (Important Project of Common European Interest) erhalten, was eine staatliche Förderung ermöglichen würde. Die dazu erforderliche Freigabe von der EU sei bislang noch nicht erfolgt.

Zu den bereits genehmigten IPCEI-Projekten in Deutschland zählt eine geplante Batteriezellenproduktion von Opel in Kaiserslautern, von BMW bei München und eine Lithium-Ionen-Fabrik von Varta in Nördlingen. Die Bundesregierung hat insgesamt 1,5 Milliarden Euro für IPCEI-Projekte in Deutschland zur Verfügung gestellt.

Produktionskapazität noch offen

Die Produktionskapazität der von Porsche und Customcells in Tübingen angestrebten Fabrik ist noch nicht bekannt. Laut Tagesspiegel seien eher kleine Mengen von Hochleistungsspeichern mit großer Energiedichte und geringem Innenwiderstand geplant. Diese sollen den auf hohe Leistung ausgelegten Premium-Elektroautos von Porsche kurze Ladezeiten und große Reichweiten ermöglichen. Mittelfristig sei eine Produktionskapazität im Gigawatt-Bereich denkbar.

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