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Vor allem in Großstädten setzt DPD künftig auf städtische und Mikrodepots.
DPDgroup

Vor allem in Großstädten setzt DPD künftig auf städtische und Mikrodepots.

DPD will bis 2025 in 225 europäischen Städten eine emissionsarme Paketzustellung einführen. In Deutschland soll die lokal emissionsfreie Zustellung in 23 Städten umgesetzt werden. Durch den Einsatz von 7.000 Fahrzeugen mit alternativen Antrieben werden in den beteiligten Städten die CO2-Emissionen um 89 Prozent und die Schadstoffemissionen um 80 Prozent reduziert, heißt es.

„Unser langfristiges Ziel ist es, diesen ersten ambitionierten Plan weiter auszubauen. Innerhalb der nächsten 20 Jahre möchten wir auf der letzten Meile gänzlich CO2-frei agieren”, so Boris Winkelmann, CEO der internationalen DPDgroup.

Hintergrund ist, dass innerstädtische Warentransporte für rund 30 Prozent aller CO2-Emissionen sowie 50 Prozent aller Partikelemissionen in Städten verantwortlich sind.

Im Zentrum der sogenannten Green-Delivery-Strategie steht ein Zustellmodell auf Basis von Mikrodepots, städtischen Depots, alternativen Zustellmethoden und lokal emissionsfreien Antrieben, das DPD seit einigen Jahren erprobt – etwa in Hamburg, London, Warschau und Dublin sind die entsprechenden Modelle bereits ins operative Geschäft implementiert.

200 Millionen Euro für „grüne Zustellung“ in Städten

Seit Ende letzten Jahres stellt DPD bereits im gesamten Pariser Stadtgebiet mit emissionsarmen Versandlösungen zu. Das neue Programm soll schrittweise auf über 260 Millionen Pakete und damit auf 17 Prozent des Paketvolumens der DPDgroup ausgeweitet werden.

In Deutschland realisiert DPD die emissionsarme Zustellung schrittweise in den Innenstädten dieser Städte: Augsburg, Berlin, Bonn, Bremen, Köln, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hamm, Hannover, Kiel, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Oberhausen, Stuttgart, Wiesbaden und Wuppertal.

Für das Ziel der „grünen“ Städte schafft DPD 7.000 neue, alternativ angetriebene Fahrzeuge an und installiert 3.600 Ladepunkte sowie 80 neue innerstädtische Depots. Flottentechnisch setzt das Logistikunternehmen auf elektrische Lieferfahrzeuge und kleinere E-Fahrzeuge sowie Erdgasfahrzeuge. Hinzu kommen Lastenfahrräder, Handwagen und Zustelloptionen zu Fuß, heißt es.

Die Initiativen belaufen sich auf Investitionen von insgesamt 200 Millionen Euro.

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