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273.809 Voll- und Teilzeistromer kamen zwischen Juli und September in der EU neu auf die Straße. (Symbolbild: Fiat)
Fiat

273.809 Voll- und Teilzeistromer kamen zwischen Juli und September in der EU neu auf die Straße. (Symbolbild: Fiat)

Im dritten Quartal 2020 war nahezu jedes zehnte in der EU verkaufte Auto ein extern aufladbares Fahrzeug – also ein reines Batterieauto oder ein Plug-in-Hybrid. Im Vorjahreszeitraum waren es gerade mal drei Prozent, wie der Europäische Automobilherstellerverband (Acea) mitteilte. Wesentlicher Grund für die wachsende Nachfrage sind aus Sicht des Acea die staatlichen Kaufanreize für E-Autos, die etwa in Deutschland in den letzten Monaten noch einmal erhöht wurden. 

Konkret wurden zwischen Juli und September 273.809 elektrisch aufladbare Fahrzeuge in Europa zugelassen: Ein Marktanteil von 9,9 Prozent und ein Zuwachs zum Vorjahreszeitrom von 211,6 Prozent. Besonders groß war dabei die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden: 138.348 Teilzeitstromer kamen in Q3 neu auf die Straße, was einem Zuwachs von 368,1 Prozent entspricht. Vollelektrische Autos kamen auf 135.461 Zulassungen und ein Plus zum Vorjahreszeitraum von 132,3 Prozent. 

Der Löwenanteil unter den Autos mit alternativen Antrieben in der EU entfiel dabei auf klassische Hybride: 341.092 Hybrid-Pkw wurden im dritten Quartal abgesetzt – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 88,8 Prozent auf einen Marktanteil von 12,4 Prozent.

Größtes Wachstum in Deutschland, Frankreich und Italien

Alle alternativen Antriebsarten inklusive Erdgas, Flüssiggas und Ethanol waren im dritten Quartal für fast 25 Prozent der PkW-Neuzulassungen in der EU verantwortlich: Die Verkaufszahlen verdoppelten sich (101,4 Prozent) von 337.108 auf 678.777 Fahrzeuge. In den vier größten Märkten gab es hier das stärkste Wachstum in Deutschland (+159,8 Prozent), Frankreich (+144,1 Prozent), Italien (+60,3 Prozent) und Spanien (+51,6 Prozent).

Der Großteil der Pkw-Verkäufe entfiel weiterhin auf klassische Verbrenner. So wurden 47,5 Prozent der Fahrzeuge in der EU mit Benzinmotor ausgeliefert, 27,8 Prozent sind mit Diesel unterwegs. Allerdings mussten beide Antriebsarten deutliche Verluste hinnehmen. Die Benziner-Absätze fielen um 24,3 Prozent auf 1.309.431 Millionen, die Diesel-Verkäufe gingen um 13,7 Prozent auf 766.146 Fahrzeuge zurück.

 

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