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Kommt später, aber weiter: Der Volkswagen Aero aka ID. Space Vizzion wird nun erst 2023 vom Band rollen, soll dann aber 700 Kilometer Reichweite auf die Straße bringen. Ursprünglich hatte VW 590 WLTP-Kilometer in Aussicht gestellt.
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Kommt später, aber weiter: Der Volkswagen Aero aka ID. Space Vizzion wird nun erst 2023 vom Band rollen, soll dann aber 700 Kilometer Reichweite auf die Straße bringen. Ursprünglich hatte VW 590 WLTP-Kilometer in Aussicht gestellt.

Volkswagen hat seine Investitionsplanungen aktualisiert: Um sich zum „digitalen Mobilitätskonzern“ zu wandeln, wollen die Wolfsburger in den kommenden fünf Jahren 73 Milliarden Euro in Zukunftstechnologien stecken. In die E-Mobilität werden davon rund 35 Milliarden Euro fließen.

„Wir haben bereits frühzeitig die Weichen für eine batterie-elektrische Zukunft im Volkswagen Konzern gestellt und sind heute mit unseren E-Antriebsplattformen und unseren E-Modellen weltweit führend. In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, auch bei der Software im Fahrzeug eine Spitzenposition einzunehmen. Nur als digitaler Mobilitätskonzern können wir den Bedürfnissen der Menschen nach individueller, nachhaltiger und vollvernetzter Mobilität in Zukunft gerecht werden. Dafür haben wir jetzt die Investitionen in die Digitalisierung verdoppelt“, so VW-Chef Herbert Diess.

Dazu will VW bis Mitte des Jahrhunderts rund 27 Milliarden Euro in die Digitialisierung stecken – und damit doppelt soviel wie vor einem Jahr geplant. Das Investitionsvolumen für die E-Mobilität wächst zu 2019 um zwei Milliarden Euro auf nunmehr 35 Milliarden. Für die Hybridisierung des Modellportfolios sind weitere rund 11 Milliarden Euro eingeplant.

26 Millionen Vollstromer und 7 Millionen Hybride bis 2030 anvisiert

Wie bereits angekündigt will VW bis 2030 rund 70 reine E-Modelle auf den Markt bringen. Etwa 20 davon seien bereits angelaufen, 50 würden folgen. Zudem sind bis Ende des Jahrzehnts insgesamt rund 60 Hybridfahrzeuge geplant, von denen nach Unternehmensangaben etwas mehr als die Hälfte bereits produziert werden.

Volkswagen rechnet damit, innerhalb der nächsten 10 Jahre 26 Millionen Vollstromer an die Kunden auszuliefern. Davon sollen rund 19 Millionen Fahrzeuge auf dem MEB-Baukasten basieren, die meisten der übrigen sieben Millionen Fahrzeuge auf der High-Performance-Plattform PPE. Bei den Hybridfahrzeugen kalkuliert der Konzern im selben Zeitraum mit rund sieben Millionen verkauften Einheiten.

Volkswagen Aero ab 2023 in Emden

Ein Update gibt VW auch zu den Produktionsstandorten für geplante Modelle. So sollen im Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover künftig neben dem ID. BUZZ auch drei vollelektrische D-SUV-Modelle für andere Konzernmarken gebaut werden. In Emden ist außer dem ID.4 auch die Produktion des vollelektrischen Volkswagen Aero geplant, der dort ab 2023 vom Band laufen soll.

Der elektrische Kombi entspricht der Ende 2019 vorgestellten Studie ID. Space Vizzion. Ursprünglich wollten die Wolfsburger den Viertürer bereits ab 2021 produzieren und auf den Markt bringen. Nun kommt er also offenbar zwei Jahre später - soll dafür aber statt der zuvor angekündigten 590 WLTP-Kilometer eine Reichweite von 700 Kilometern auf die Straße bringen, wie VW-Markenchef Rolf Brandstätter auf LinkedIn in Aussicht stellte.

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