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QuantumScape wurde 2010 von Forschern der Universität Stanford gegründet.
QuantumScape

QuantumScape wurde 2010 von Forschern der Universität Stanford gegründet.

QuantumScape könnte künftig zusammen mit Volkswagen Feststoffbatterien in Salzgitter produzieren. Das kalifornische Akku-Startup und der Wolfsburger Autobauer haben dazu eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Eine endgültige Entscheidung soll allerdings erst Ende des Jahres fallen.

20 GWh Jahreskapazität angedacht

Die Pilotfabrik mit dem Namen QS-1 soll zunächst eine Kapazität von einer Gigawattstunde haben, später aber auf 20 GWh vergrößert werden. QantumScape stellt für seine Festkörperbatterien eine höhere Energiedichte und damit größere Reichweiten sowie schnellere Ladevorgänge bei geringerem Brandrisiko in Aussicht. Im Februar hatte das Startup den Bau einer Demonstrationsanlage namens QS-0 in San José (Kalifornien) angekündigt, in der bis zu 200.000 Zellen pro Jahr vom Band laufen und in Elektroautos getestet werden können. 

Die Idee ausgerechnet in Salzgitter eine Pilotfabrik aufzubauen, kommt dabei nicht von ungefähr. Der niedersächsische Standort spielt als eine von sechs geplanten Gigafabriken in der Batteriezellenstrategie von Volkswagen eine zentrale Rolle. Bislang hat VW hier eine Jahreskapazität von 40 GWh geplant. Kommt die Pilotfabrik von QuantumScape könnte die Kapazität auf 60 GWh steigen. VW, die seit 2012 insgesamt 300 Millionen Dollar in die Kalifornier investiert haben, betonte aber, dass es bisher keine finale Entscheidung zum Aufbau einer Pilotanlage Feststoffzelle in Salzgitter gebe.

„Diese Zukunftstechnologie kann nur mit staatlicher Förderung in Deutschland aufgebaut werden – denn ohne eine solche Förderung hat Salzgitter im europäischen und internationalen Vergleich geringe Chancen. Die finale Entscheidung über weitere Schritte hin zu einer Pilotanlage Feststoffzelle wird spätestens im vierten Quartal getroffen“, sagte ein VW-Sprecher gegenüber der dpa.

Herausforderung Massenproduktion

Offene Fragen gibt es aber nicht nur hinsichtlich der Finanzierung. Zwar ist die grundsätzliche Machbarkeit von Festkörperbatterien im Labor nachgewiesen, aber eine effiziente Massenfertigung gilt noch als Herausforderung. Volkswagen rechnet daher nicht vor Mitte des Jahrzehnts mit einem Markstart der neuen Akkutechnologie. 

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