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Mit der Studie Concept Recharge haben die Schweden auch einen Ausblick auf ihre nächste E-Autogeneration gegeben.
Volvo

Mit der Studie Concept Recharge haben die Schweden auch einen Ausblick auf ihre nächste E-Autogeneration gegeben.

Bis 2030 will sich Volvo zum reinen E-Autobauer wandeln. Nun haben die Schweden ihre Technik- und Batteriestrategie vorgestellt. Volvo will die Akkus für seine E-Autos künftig vor Ort mit Northvolt entwickeln und produzieren. Bereits die zweite E-Auto-Generation soll mehr Reichweite und kürzere Ladezeiten bieten. Vor Ende des Jahrzehnts sollen die Stromer der Schweden bis zu 1.000 Kilometer mit einer Aufladung abwickeln können.

Bereits „in naher Zukunft“ will der Autobauer gemeinsam mit Northvolt die Energiedichte in den Batteriezellen im Vergleich zu aktuellen Akkus um bis zu 50 Prozent zu erhöhen. Noch in diesem Jahrzehnt soll der Meilenstein von 1.000 Wattstunden pro Liter (Wh/l) Energiedichte geknackt werden, um reale Reichweiten von bis zu 1.000 Kilometern zu ermöglichen. Die momentanen Ladezeiten will Volvo bis Mitte des Jahrzehnts durch bessere Batterietechnik und kontinuierliche Verbesserungen an Software und Schnellladetechnik nahezu halbieren.

„Indem wir das Design und die Integration unserer Batteriezellen vereinfachen, können wir das Gewicht reduzieren und den Platz maximieren. Dies führt zu erheblichen Verbesserungen bei der Batteriekapazität, der Reichweite und den Ladezeiten“, so Henrik Green, Chief Technology Officer bei Volvo Cars.

CO2-Rucksack der Akkus erleichtern

Auch in Sachen nachhhaltiger Batterieproduktion wollen die Schweden kontinuierlich zulegen. Die Volvo-Batterien von Northvolt sollen ausschließlich mit Ökostrom produziert werden, bis 2025 soll das auch für die Akkus der anderen Lieferanten des Autobauers gelten. Um den CO2-Ausstoß der Akkus weiter zu senken, sollen sie konsequent wiederaufbereitet oder wiederverwendet werden. Auch Second-Life-Anwendungen, beispielsweise zur Energiespeicherung, würden derzeit geprüft.

Haben die Akkus das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, sollen sie bei autorisierten Fachunternehmen recycelt werden. Ziel sei ein geschlossener Kreislauf für kritische Materialien, damit diese in zukünftigen Batterien nochmals verwendet werden können. Durch die geplante Partnerschaft mit Northvolt könne man auch auf deren etabliertes Recycling-Verfahren zurückgreifen, so Volvo.

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