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Next.e.GO Mobile SE plant eine neue Fabrik in Bulgarien, nach dem Vorbild des Aachener Werks (im Bild).
Next.e.GO Mobile SE

Next.e.GO Mobile SE plant eine neue Fabrik in Bulgarien, nach dem Vorbild des Aachener Werks (im Bild).

Der Aachener Elektroautohersteller Next.e.GO Mobile SE plant eine Mikrofabrik in Lovetsch nach Vorbild seiner Aachener Fabrik. Ab dem ersten Quartal 2024 sollen dort jährlich rund 30.000 Fahrzeuge gefertigt werden.

In einer öffentlichen Zeremonie im bulgarischen Wirtschaftsministerium unter der Leitung von Minister Petkov unterzeichneten die Parteien eine Vereinbarung, nach der Next.e.GO Mobile Bulgaria AD eine Mikrofabrik in Lovetsch bauen wird. Die Investition für den Bau beträgt laut dem Unternehmen 140 Millionen Euro. Die neue Fabrik soll bis zu 1.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Globale dezentrale Wachstumsstrategie mit Mikrofabriken

„Die neue Anlage wird ein cyber-physikalischer Zwilling der Fabrik in Aachen sein – die erste voll vernetzte Mikrofabrik in der BEV-Industrie, die das auf Industrie 4.0 basierende Produktionskonzept Internet of Production nutzt“, so Next.e.GO Mobile SE.

Das neue Werk soll auf einem modularen und skalierbaren Mikrofabrik-Konzept basieren und ist Teil der dezentralen, globalen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Neben der Fabrik in Aachen und der geplanten Anlage in Bulgarien hatte der Elektroautohersteller bereits angekündigt, seine Mikrofabrik in Griechenland und Mexiko zu replizieren.

Nach drohender Insolvenz hatte das Unternehmen im September letzten Jahres einen neuen Investor gefunden und umfirmiert. Im kommenden Jahr will das Unternehmen die zweite Generation seines kleinen Stromers e.GO Life herausbringen.