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Mit 37.292 verkauften Fahrzeugen ist der VW ID.4 der gefragteste Volkswagen-Stromer im ersten Halbjahr 2021 - obwohl er anders als der zweitplatzierte ID.3 erst seit März ausgeliefert wird.
VW

Mit 37.292 verkauften Fahrzeugen ist der VW ID.4 der gefragteste Volkswagen-Stromer im ersten Halbjahr 2021 - obwohl er anders als der zweitplatzierte ID.3 erst seit März ausgeliefert wird.

Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr 2021 mehr als doppelt so viele Elektroautos ausgeliefert wie im Vorjahreszeitraum (+165,2 Prozent). Bis Ende Juni gingen weltweit 170.939 Batterie-elektrische Autos an die Käufer, 110.991 davon allein im zweiten Quartal.

Zudem lieferte Volkswagen im ersten Halbjahr insgesamt 171.300 Plug-in-Hybride aus, mehr als dreimal so viele wie im Vorjahreszeitraum (+204,2 Prozent). Konkret wurden im ersten Halbjahr 2020 56.303 Teilzeitstromer und 67.462 Vollstromer verkauft. Im Jahresverlauf werde sich der Batterie-Autoabsatz aufgrund der wachsenden Modellpalette weiter beschleunigen, zeigt sich Volkswagen sicher:

„Unsere globale E-Offensive kommt weiter gut voran, die Kundennachfrage ist hoch. Wir planen, dieses Jahr erstmals rund eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auszuliefern und sind zuversichtlich, die CO2-Flottengrenzwerte in Europa zu erreichen“, sagt Christian Dahlheim Leiter des Vertriebs auf Konzernebene.

E-Marktführer in Europa

Die überwiegende Mehrheit der Elektroautos des Konzerns wurden in Europa zugelassen. Konkret waren es 128.078 Fahrzeuge oder 74,9 Prozent aller Batterie-elektrischen-Fahrzeuge (BEV) von Volkswagen. 26 Prozent aller in Europa zugelassenen Stromer kamen demnach aus dem Volkswagen Konzern, der nach eigenen Angaben damit E-Marktführer in der EU ist.

In den USA lieferten die Konzernmarken 18.514 Batterie-Elektroautos aus und kamen damit auf einen Marktanteil von neun Prozent. In China wurden im ersten Halbjahr 18.285 Stromer an Kunden übergeben, das sind 10,7 Prozent der weltweiten BEV-Auslieferungen des Konzerns.

Die deutlichen Unterschiede bei den Verkaufszahlen in der EU im Verhältnis zu China und den USA erklären die Wolfsburger mit der früher angelaufenen E-Mobilitätsoffensive in Europa, wo seit September 2020 der ID.3 ausgeliefert wird. Mit dem ID.6 bietet VW seit Juni nun ein auf chinesische Bedürfnisse zugeschnittenes E-SUV an. Daher rechne man im dritten Quartal mit einer deutlichen Beschleunigung der BEV-Auslieferungen im Reich der Mitte, so der Autobauer.

2021 07 21 Volkswagen Auslieferung H1 2021

                                                                                                                                                          Copyright: VW

Etwas mehr als die Hälfte der weltweiten BEV-Auslieferungen gingen auf das Konto der Kernmarke: VW übergab 92.859 Fahrzeuge an Kunden (Anteil: 54,3 Prozent). Danach folgten Audi und Porsche mit 32.775 Fahrzeugen (Anteil: 19,2 Prozent) beziehungsweise 19.822 Fahrzeugen (Anteil: 11,6 Prozent). Škoda lieferte 17.697 BEV aus (Anteil: 10,4 Prozent), Seat 6.172 (Anteil: 3,6 Prozent).

Die Spitzenposition unter den Volkswagen-Stromern ging dabei an den VW ID.4 mit 37.292 ausgelieferten Fahrzeuge, dahinter landeten der ID.3 mit 31.177 und der Audi e-tron (inkl. Sportback) mit 25.794 Fahrzeuge. Der Porsche Taycan (inkl. Cross Turismo) erreichte mit 19.822 Fahrzeugen Rang vier, Der VW e-up! mit 17.890 Einheiten den fünften Platz.

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