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Bis Ende September kamen in Deutschland so viele Steckerfahrzeuge neu auf die Straße wie in Großbritannien, Frankreich und Italien zusammengenommen. (Symbolbild: LeasePlan)
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Bis Ende September kamen in Deutschland so viele Steckerfahrzeuge neu auf die Straße wie in Großbritannien, Frankreich und Italien zusammengenommen. (Symbolbild: LeasePlan)

Deutschland ist auch in diesem Jahr der weltweit zweitgrößte Markt für Elektroautos: Bis Ende September wurden hierzuland eine halbe Million Plug-in-Hybride und vollelektrische Autos neu zugelassen. Das sind rund 30 Prozent des gesamten europäischen Marktes für Steckerfahrzeuge und soviel wie in Großbritannien, Frankreich (je 200.000) und Italien (100.000) zusammen – so eine Analyse des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch-Gladbach. Insgesamt wurden in Europa 1,58 Millionen Steckerfahrzeuge verkauft, in den USA waren es 0,43 Millionen und in China 2,07 Millionen. 

China bleibt größter Markt für Stromfahrzeuge

Leitmarkt der vollelektrischen Mobilität bleibt mit deutlichem Abstand China. Mit rund 1,7 Millionen reinen E-Autos und 370.000 Plug-in-Hybriden haben sich die Zulassungszahlen dort im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifacht. Aber auch auf dem europäischen Markt verdoppelte sich der Vollstromer-Absatz im Vergleich zur Vorjahresperiode auf rund 800.000 Fahrzeuge. Den Aufwärtstrend führt das CAM-Institut einerseits auf die vielen bestehenden Kaufprämien und steuerlichen Vorteile als auch auf ein zunehmend breiteres BEV-Angebot zurück.

Verdoppeln konnten sich die reinen Elektroautos auf nunmehr 320.000 Neuzulassungen auch in den USA. Trotz einer Verbesserung des Marktanteils von zwei auf drei Prozent spielt die batterielektrische Mobilität dort nach wie vor eine vergleichsweise kleine Rolle. Auch Plug-in-Hybrid fahren hier mit 110.000 Einheiten im Ein-Prozent-Bereich.

Plug-in-Hybride vor allem in Europa gefragt

Während in den USA und in China reine E-Autos deutlich dominierten, blieben die Plug-in-Hybride in erster Linie ein europäisches Phänomen, mit rund 50 Prozent der Neuzulassungen. In Deutschland war VW laut CAM-Analyse bei reinen E-Autos in den ersten drei Quartalen mit Abstand die absatzstärkste Marke vor Tesla, Hyundai und Renault. Bei Plug-in-Hybriden dominierten Mercedes vor BMW, VW und Audi.

Nach Kriterien wie Reichweite, Verbrauch und Ladeleistung ist der Studie zufolge Tesla der innovationsstärkste Automobilhersteller im Bereich Elektromobilität, gefolgt von BMW, Audi, dem chinesischen Hersteller BYD und Mercedes. Zu den Nachzüglern zählen die Studienautoren Hersteller wie Toyota, Nissan, Honda und Fiat.

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