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Daimler will das effizienteste E-Auto der Welt bauen. Der EQXX soll auf 100 Kilometern nur 10 kWh verbrauchen und eine Reichweite von 1.000 Kilometern bieten. Am 3. Januar will Mercedes den Superstromer auf der CES enthüllen.
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Daimler will das effizienteste E-Auto der Welt bauen. Der EQXX soll auf 100 Kilometern nur 10 kWh verbrauchen und eine Reichweite von 1.000 Kilometern bieten. Am 3. Januar will Mercedes den Superstromer auf der CES enthüllen.

Der Aufsichtsrat der Daimler AG hat die Pläne für Mercedes-Benz für die Jahre 2022 bis 2026 verabschiedet. Damit wollen die Schwaben vor allem die Transformation zur vollelektrischen Zukunft vorantreiben. Nach der Abspaltung von Daimler Truck werde sich Mercedes konsequent auf die Wachstums- und Profitabilitätschancen im Pkw- und Van-Geschäft konzentrieren. Man strebe „die Führung bei elektrischen Antrieben und Fahrzeugsoftware an“, so Daimler.

Von 2022 bis 2026 will Daimler daher 60 Milliarden Euro in die Transformation in eine „emissionsfreie und softwaregetriebene Zukunft“ stecken – dieses Vorhaben hat der Aufsichtsrat nun bestätigt. Der Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben für Elektrifizierung, Digitalisierung und automatisiertes Fahren blieben dabei „auf hohem Niveau“, während Sachinvestitionen in diesem Zeitraum plangemäß reduziert werden sollen. „Unser Ziel ist die Technologieführerschaft im automobilen Luxussegment sowie bei Premium Vans“, sagte Daimler-Chef Ola Källenius.

Källenius hatte im Sommer angekündigt, dass sich Mercedes-Benz darauf vorbereitet, noch vor Ende des Jahrzehnts vollelektrisch zu werden – „wo immer die Marktbedingungen es zulassen“. Um die hohen Ausgaben für die E-Transformation und für weitere Entwicklungen bei Digitalisierung und autonomem Fahren bewältigen zu können, soll das Unternehmen effizienter werden und Fixkosten senken. Gleichzeitig sollen die Sachinvestitionen sowie die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis 2025 um über 20 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 reduziert und über das Jahr 2025 hinaus weiter gesenkt werden.

Priorität auf E-Mobilität

Der Schlüssel dazu liege in der Priorisierung der Zukunftsinvestitionen – „allen voran der Fokus auf Elektromobilität“, so der Konzern. Zudem erwarte das Unternehmen, dass standardisierte Batterieplattformen und skalierbare Fahrzeugarchitekturen zusammen mit Fortschritten in der Batterietechnologie zu einer Reduzierung der variablen Kosten von batterieelektrischen Fahrzeugen beitragen werden. Der Anteil der Batteriekosten am Fahrzeug werde in dieser Dekade voraussichtlich deutlich sinken, zeigt sich Daimler überzeugt. 

Um die eigenen Margenziele zu erreichen, soll zudem schrittweise ein direktes Vertriebsmodell eingeführt werden, mit dem Daimler fixe Preise bei den Händlern erreichen will. Auch digitale Dienstleistungen sollen künftig zum Umsatz beitragen.

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