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In Wiesbaden zugelassen und in Berlin und Hamburg unterwegs: Die Stromer von VWs Carsharingdienst WeShare fließen in den E-Autoanteil der hessischen Landeshauptstadt ein.
WeShare

In Wiesbaden zugelassen und in Berlin und Hamburg unterwegs: Die Stromer von VWs Carsharingdienst WeShare fließen in den E-Autoanteil der hessischen Landeshauptstadt ein.

Elektroautos sind in Deutschland ausgesprochen ungleich verteilt. Während reine Stromer und Plug-in-Hybride in einigen Städten und Landkreisen bereits signifikanten Anteil am Fahrzeugbestand haben, kommen sie andernorts nicht mal auf ein Prozent, wie aus aktuellen Daten des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) hervorgeht.

Die höchsten Anteile ergeben sich dabei kaum überraschend zumeist für Stadtkreise beziehungsweise kreisfreie Städte, die niedrigsten für Landkreise beziehungsweise Kreise. Die KBA-Zahlen umfassen dabei nicht nur Privatautos, sondern auch Firmenfahrzeuge sowie Leasing- und Mietwagen-Flotten.

Wolfsburg mit höchstem E-Autoanteil

Den höchsten Anteil an E-Autos hatte zu Jahresbeginn rein rechnerisch Wolfsburg mit 9,5 Prozent. Hier machen sich allerdings zahlreiche auf den dort heimischen Hersteller VW zugelassenen Fahrzeuge in der Statistik bemerkbar, die dabei nicht unbedingt in Wolfsburg unterwegs sein müssen. Ähnliche Effekte sind auch für andere Autostädte wie das drittplatzierte Ingolstadt als Heimat von Audi mit 7,0 Prozent, sowie Stuttgart (Mercedes und Porsche) auf Rang vier mit 6,7 Prozent zu erwarten.

Anders ist die Situation in Wiesbaden. Ohne direkte Heimat eines großen Herstellers zu sein, kommt die hessische Landeshauptstadt mit einem beachtlichen Anteil von 7,3 Prozent deutschlandweit auf Platz zwei. Einen nicht unwesentlich Anteil daran, dürfte der Umstand haben, dass das Gros der Flotte von VWs volllektrischem Carsharingdienst WeShare aus Marketinggründen in Wiesbaden (Nummernschild: WI) zugelassen sind. Der Rest der E-Mietautos fährt auf dem Papier in Weimar.

München in absoluten Zahlen vorn

Hinter Wiesbaden folgen auf den Rängen fünf bis zehn Böblingen mit 5,7 Prozent, Frankfurt am Main (5,2), München Land (5,1), Braunschweig (4,9), München Stadt (4,7) und Düsseldorf (4,2). Bei München dürfte sich dabei zusätzlich zur hohen Kaufkraft auch die Zentrale von BMW bemerkbar machen. In absoluten Zahlen schlägt die bayerische Landeshauptstadt mit 35.127 zugelassenen E-Autos selbst das mehr als doppelt so große Berlin knapp. Es ist die höchste Zahl aller Zulassungsbezirke.

Am anderen Ende der Skala rangieren dagegen durchweg ländlichere Kreise. Je 0,8 Prozent E-Autos finden sich den KBA-Daten zufolge in Oberspreewald-Lausitz, Ludwigslust-Parchim, Elbe-Elster und Görlitz. 0,9 Prozent sind es im Salzlandkreis, in Mansfeld-Südharz, Wittenberg und dem Kyffhäuserkreis. Deutscher Durchschnitt sind 2,4 Prozent mit etwas mehr reinen Stromern als Plug-in-Hybriden.

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