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22 Millionen steckt Lübeck selbst in die neuen E-Busse und die erforderliche Ladeinfrastruktur.
Stadtverkehr Lübeck

22 Millionen steckt Lübeck selbst in die neuen E-Busse und die erforderliche Ladeinfrastruktur.

Der Stadtverkehr Lübeck plant bis Mitte 2023 50 weitere E-Busse in die eigene Flotte aufzunehmen. Der Verkehrsbetreiber steckt 22 Millionen Euro in die Anschaffung der Busse nebst Ladeinfrastruktur. 16 Millionen Euro Förderung steuert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bei.

Wenn die neuen E-Busse in Betrieb sind, wäre rund ein Viertel der Busflotte des Stadtverkehrs emissionsfrei unterwegs. Das soll jährlich etwa 3.000 Tonnen CO2 und 20 Tonnen NOx im Vergleich zu 2019 einsparen.

„Der Ausbau der Elektromobilität im ÖPNV ist ein wichtiger Meilenstein für den Klimaschutz in Lübeck. Wir wollen, dass mehr Menschen den ÖPNV Busverkehr positiver wahrnehmen und nutzen. Deshalb machen wir ihn mit der Abschaffung der 3. Preiszone ab August und einer klimafreundlicheren Antriebsform attraktiver", sagt Bürgermeister Jan Lindenau.

Für die geförderten 31 Gelenkbusse und 19 Solo-Busse und für weitere zukünftige Elektrobusse sollen bis Ende 2022 bereits 70 Ladepunkte installiert sein. Dafür werden rund zehn Kilometer Starkstromkabel mit einem Gesamtgewicht von etwa 10 Tonnen verlegt. Der Netzanschluss kommt auf eine Leistung von 8,5 MW und soll im Monat bis zu 10 MWh pro Bus liefern können. Die E-Fahrzeuge selbst werden von Daimler Trucks Tochter Evobus geliefert. Es handelt sich um eCitaro und eCitaro G. Zur ausgerüsteten Batteriekapazität hat der Verkehrsbetreiber keine Angaben gemacht.

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