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Der Ebusco 3.0. ist dank Leichtbaukonstruktion bis zu fünf Tonnen leichter als sein Vorgänger und soll dadurch weniger Energie verbrauchen und größere Reichweiten ermöglichen.
Ebusco

Der Ebusco 3.0. ist dank Leichtbaukonstruktion bis zu fünf Tonnen leichter als sein Vorgänger und soll dadurch weniger Energie verbrauchen und größere Reichweiten ermöglichen.

Ebusco hat mit den Stadtwerken München (SWM) einen neuen Vertrag über die Lieferung von 28 E-Gelenkbussen für die Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) unterschrieben. Bei den Fahrzeugen handelt sich um das Leichtbau-Modell Ebusco 3.0. Die Auslieferung soll ab Frühjahr 2024 anlaufen.

Die bestellten E-Gelenkbusse leisten 250 kW / 340 PS und werden mit einem Batteriepaket mit einer Gesamtkapazität von über 500 kWh bestückt. Durch ihre Leichtbaukonstruktion sind die Fahrzeuge laut dem niederländischen Hersteller bis zu fünf Tonnen leichter als der Vorgänger Ebusco 2.2 18 Meter. Das soll für einen niedrigen Energieverbrauch sorgen und so eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern ermöglichen. Bei der 12 Meter Variante, die in München auf der Linie 100 unterwegs ist, sei der Energieverbrauch zum Vorgänger um 30 Prozent gesunken, so Ebuso.

Die Busse werden voraussichtlich rund 60.000 km pro Jahr fahren. Jeder E-Bus soll so jährlich gegenüber seinem Diesel-Vorgänger mindestens 55.000 Kilogramm CO2 und mehr als 90.000 Gramm Stickoxide einsparen.

„Unsere Ebusco 3.0-Fahrzeuge sind zuverlässig und neben ihrem innovativen Charakter auch besonders wirtschaftlich. Wir freuen uns darauf, unsere Flotte um 28 weitere 18-Meter-Busse zu erweitern und unter anderem damit, den öffentlichen Nahverkehr in München noch nachhaltiger zu gestalten“, sagt MVG-Chef Ingo Wortmann.

Insgesamt 71 neue E-Busse bestellt

Außer den Bussen von Ebusco hat der Münchener Verkehrsbetreiber 30 E-Gelenkbusse bei Daimler Bus und 13 Solobusse bei MAN bestellt. Die Auslieferung der drei Chargen ist von Frühjahr 2024 bis Frühjahr 2025 geplant. Die SWM investiert in die Anschaffung rund 54 Millionen Euro, die Mehrkosten gegenüber herkömmlichen Dieselbussen werden wie üblich größtenteils vom Bund und vom Land durch Fördermittel ausgeglichen.

„Mit den E-Bussen, die wir bereits im Einsatz haben, und jenen, die wir in diesem Jahr noch erwarten sowie den neuen Bestellungen umfasst unsere Flotte 132 Busse. Damit kommen wir unserem Ziel, bis 2035 nur noch elektrisch angetriebene Busse einzusetzen, wieder einen großen Schritt näher“, so Wortmann.

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