Elektromobilität: Meldungen aus der Wirtschaft
Clean Logistics aus Hamburg hat mit GP Joule aus Nordfriesland einen Rahmenvertrag für die Lieferung von 5.000 wasserstoffelektrischen 40-Tonnen-Lkw unterzeichnet. Die H2-Fahrzeuge sollen ab 2023 bis 2027 ausgeliefert werden.
Die Stadtwerke München (SWM) haben 21 neue Elektro-Gelenkbusse für die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) bei MAN bestellt. Mitte 2023 sollen die elektrisch angetriebenen Gelenkbusse vom Typ Lion’s City 18 E nach und nach in Betrieb gehen.
Im Juli 2022 kamen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) in Deutschland 28.815 vollelektrische Pkw neu auf die Straße. Mit 2.170 Neuzulassungen hatte der Fiat 500 im Juli bei den Stromern erneut die Nase vorn. Den zweiten Platz sicherte sich der VW ID.4 mit 1.600 Einheiten. Dahinter folgt der Opel Corsa-e mit 1.406 Neuzulassungen.
Im Juli wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hierzulande 28.815 Elektro-Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Marktanteil von 14 Prozent und einem Plus zum Vorjahresmonat von 13,2 Prozent. Die Stromer waren damit die einzige Antriebsart im Juli, die trotz Chipkrise und Ukraine-Krieg gegenüber dem Vorjahr zulegen konnte.
Im Juli 2022 gingen insgesamt 51.100 Anträge auf Umweltbonus beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Das sind 351 weniger als im im Vorjahresmonat aber 3.547 mehr als im Juni.
Im BMW Group-Werk Leipzig hat die zweite Fertigungslinie für Batteriemodule die Serienproduktion aufgenommen. Die neue Produktionslinie fertigt Batteriemodule für die E-Limousine i4, die im Münchener Werk gebaut wird. Im Mai 2021 ging die erste Fertigungslinie in Leipzig an den Start, die Batteriemodule für das E-SUV iX liefert.
Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der globale Chip-Mangel und die Corona-Pandemie in China machen VW zu schaffen. Im ersten Halbjahr haben die Wolfsburger weltweit 2,08 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert – 23,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der ausgelieferten E-Autos ist indes weiter angestiegen.
Der Autokonzern Stellantis hat mit seinen Marken Fiat, Chrysler, Opel, Peugeot und Citroën den Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2022 um 17 Prozent auf 88 Milliarden Euro gesteigert, der Nettogewinn wuchs um 34 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro. Ein Grund dafür sind auch die Zuwächse beim E-Autoabsatz, der im ersten Halbjahr um fast 50 Prozent auf 136.000 Einheiten kletterten.
Die Bundesregierung hat sich am Dienstag auf eine deutliche Senkung der Elektroauto-Kaufprämien geeinigt. Zudem beschränkt sich die Förderung ab dem 1. Januar 2023 auf batterie- und brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge – Plug-in-Hybride werden dann nicht mehr gefördert.
Ford hat einen Plan zur Sicherung von Batterie-Kapazitäten für seine weltweite Volumen-Produktion von Elektrofahrzeugen veröffentlicht: Der Konzern hat nach Eigenangaben Verträge über eine jährliche Batteriekapazität von 60 Gigawattstunden abgeschlossen, um bis Ende 2023 weltweit 600.000 Elektrofahrzeuge fertigen zu können.