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Nach 25 Schnellladezyklen zeigt die Mangan-Verteilung in der Elektrode deutliche Löcher.
Ulrike Bösenberg/DESY

Nach 25 Schnellladezyklen zeigt die Mangan-Verteilung in der Elektrode deutliche Löcher.

Keine Steuergelder für Kaufzuschüsse: Gestern hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf der Verkehrsministerkonferenz in Rostock seine ablehnende Haltung zu Kaufprämien für Elektroautos bekräftigt. Niedersachsen plädiert für einen staatlichen Kaufzuschuss von 5.000 Euro für Privathaushalte, die meisten anderen Bundesländer halten sich diesbezüglich zurück.

Mit diesem Interesse hat Volvo offenbar nicht gerechnet: Ende des Jahres soll der neue Volvo XC90 Plug-in-Hybrid in Groß-Britannien auf den Markt kommen – und ist jetzt bereits auf Monate hin ausverkauft. Ursprünglich hatte Volvo mit einem Plug-in-Anteil von 3 bis 5 Prozent für das Spitzenmodell gerechnet – tatsächlich bewegt sich die Nachfrage laut Volvo jenseits der 20 Prozent-Marke.

Das meistverkaufte Elektroauto Deutschlands ist... wieder der smart fortwo electric drive. (eMobilitätOnline berichtete)

Neues Untersuchungsverfahren deckt Probleme bei Schnellladung auf: Live fast, die young – dieses Rock'n'Roll-Motto gilt offensichtlich auch für Lithium-Ionen-Batterien. Am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) hat die Forscherin Dr. Ulrike Bösenberg mit ihrem Team erstmals Strukturveränderungen mittels der Röntgenstrahlungsquelle PETRA III abgelichtet (siehe Bild). Schon nach wenigen Schnellladezyklen seien deutliche Schäden an der inneren Struktur des Akkumaterials aufgetreten - bei langsamer Ladung treten solche Beschädigungen erst viel viel später auf. Zu schnelles Laden von Lithium-Ionen-Akkus könne die Akkukapazität daher dauerhaft herabsetzen, indem es Teile der Struktur des Energiespeichers zerstört und deaktiviert.

ACCUmotive übernimmt Gros der LiTec-Mitarbeiter: Wenn mit dem Batteriezellen-Produzenten LiTec Ende des Jahres die einzige Batteriezellen-Fabrik Deutschlands schließt, werden die meisten Mitarbeiter in der benachbarten Batterie-Werk von ACCUmotive weiterbeschäftigt, das seine Kapazitäten angesichts steigender Nachfrage ausbaut (eMobilitätOnline berichtete). Beide Unternehmen gehören zu Daimler.

Klares Signal aus Amsterdam: Die größte Stadt der Niederlande hat beschlossen, ihre gesamte Busflotte zu elektrifizieren. Bis zum Jahr 2025 sollen alle der rund 200 ÖPNV-Busse rein elektrisch fahren.

Klares Signal aus Bayern – aber diesmal nicht positiv: Der Landtag lehnte einen Antrag der Opposition ab, der forderte, mehr umweltfreundliche Fahrzeuge für die Dienstwagen-Flotte anzuschaffen. Eine der Begründungen: Elektroautos sind nicht komfortabel genug für bayerische Minister. Nach dem aktuellen Dienstwagen-Check der Deutschen Umwelthilfe, der den CO2-Ausstoß der Landesregierungs-Fahrzeuge untersucht, belegt Bayern wieder den letzten Platz. (eMobilitätOnline berichtete)

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