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Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG
Volkswagen

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG

"Kein Schuldeingeständnis": In der VW-Abgas-Affaire lassen sich die Konsequenzen für den Konzern nun auch in konkreten Zahlen beziffern. Ein US-Richter hat einem Vergleich, den VW mit Umweltbehörden, mehreren Bundesstaaten und Autobesitzern getroffen hat, zugestimmt, der Zahlungen von insgesamt bis zu 15 Milliarden US-Dollar vorsieht – und dies betrifft nur die USA. U.a. fließen 2 Mrd. US-Dollar in Initiativen zur Förderung der Nutzung emissionsfreier Fahrzeuge.

Neue Stromkooperation: Volkswagen arbeitet jetzt auch mit den Energieanbietern Entega und Verbund zusammen, die VW E-Mobilitätskunden mit regenerativ erzeugtem Strom beliefern.

VW, die Dritte: Medienberichten zufolge könnte die aktuell vieldiskutierte bzw. spekulierte Akkufabrik von Volkswagen in China entstehen, so eine "gut informierte Quelle" - die Investitionen von bis zu 20 Milliarden Euro vermutet. Wenn Volkswagen bereits 2025 rund 2 Millionen Elektroautos verkaufen will, wäre eine eigene Zellfertigung und Batterieproduktion sicher von Vorteil.

Doch nicht: Tesla dagegen will vorerst keine Akkufabrik in China bauen – aus gutem Grund?

Audi mit eigenem Verkaufsziel: Die VW-Tochter ist selbstverständlich Bestandteil der neuen Konzernstrategie und hat sich ein eigenes Elektroauto-Absatzziel für 2025 gesetzt.

Millionenziel in Sicht: Der chinesische Autohersteller Build Your Dreams (BYD) hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 insgesamt 1 Million Elektroautos verkauft zu haben. Ganz illusorisch ist das nicht: In China steigt die Elektroautonachfrage und die Preise werden in den kommenden Jahren sinken. In diesem Jahr erreichte der Elektroauto-Absatz im Reich der Mitte einen Anteil von 1,3 Prozent am gesamten Fahrzeugmarkt. BYD-Chef Wang erklärte, dass die Industrie eine Dekade benötigen kann, um neue Technologien von 0 auf 1 Prozent Marktanteil zu hieven – aber die 1 Prozent seien der Wendepunkt. Das Erreichen der 10 Prozent werde nur noch 5 Jahre dauern.

Schicke Studie: Volvo will eine alte Legende in neuem Gewand erscheinen lassen – mit Elektroantrieb, versteht sich.

Lautlos schippern: Auf der Ostseeinsel Usedom warten ab sofort 12 führerscheinfrei fahrbare Elektroboote auf Chartergäste im Hafen Ückeritz und Neppermin. Die E-Bootflotte wurde von der Firma Wasserlinie Schiffe und Boote GmbH angeschafft.

Elektrisch durch die Alpen: Vom 7. bis 8. Juli 2016 wird die bereits 7. Silvretta E-Auto-Rallye im österreichischen Montafon stattfinden. 26 Elektroautos werden insgesamt 224 Kilometer zurücklegen und dabei Steigungen von maximal 14,5 Prozent absolvieren.

Elektroauto-Kaufprämie in Kraft: Ab morgen, den 2. Juli können endlich Förderanträge (auch rückwirkend ab dem 18. Mai 2016) bei der BAFA gestellt werden.