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Der Ausbau der Schnellladestationen in Städten würde die E-Mobilität fördern, meint EVBox (Beispielfoto: Honda e).
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Der Ausbau der Schnellladestationen in Städten würde die E-Mobilität fördern, meint EVBox (Beispielfoto: Honda e).

Die Angst vor unzureichenden Lademöglichkeiten sowie die Einschätzung, dass das Laden von Elektroautos zu zeitaufwändig ist, sind dem EVBox Mobility Monitor zufolge, nach wie vor einige der Haupthindernisse für die Anschaffung von Elektroautos. Das Unternehmen sieht den Ausbau von Schnellladestationen als wichtige Maßnahme zur Förderung der E-Mobilität an.

Im Rahmen der Umfrage von EVBox und Ipsos wurden 3.600 Menschen in Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Großbritannien befragt; 600 davon fahren bereits ein Hybrid-, Plug-In-Hybrid oder vollelektrisches Fahrzeug.

Fast 40 Prozent der befragten Menschen in Deutschland glauben nicht, dass sie zu jedem Zeitpunkt und an jedem benötigten Ort eine Ladestation finden werden. Knapp ein Viertel der Befragten sind sich sicher, dass dies kein Problem darstellt. Bei Menschen, die bereits ein Elektroauto fahren, ist das Vertrauen in die Verfügbarkeit von Ladepunkten mit 60 Prozent im Vergleich dazu deutlich größer.

Schnellladen darf für rund die Hälfte der Befragten mehr kosten

Für schnelles Laden wären 47 Prozent der befragten potentiellen und 57 Prozent der derzeitigen EV-Fahrer bereit mehr zu zahlen. 22 Prozent der potentiellen und 27 Prozent der aktuellen Elektroauto-Fahrer wären dazu nicht bereit. Mit potentiellen EV-Fahrern sind Befragte gemeint, die angaben, dass sie sich definitiv oder höchstwahrscheinlich beim nächsten Autokauf ein Elektroauto anschaffen würden.

Schnelllademöglichkeiten werden derzeit noch nicht sehr häufig genutzt: Laut der Umfrage verwenden nur 22 Prozent der EV-Fahrer ein Schnellladegerät mehr als fünf Mal im Monat. Der Großteil der Ladevorgänge findet zu Hause (72 Prozent) statt oder bei Einzelhändlern (43 Prozent). Gegenwärtig nutzen die meisten der befragten EV-Fahrer Schnellladen an Raststätten und Tankstellen entlang von Autobahnen (55 Prozent) im Einzelhandel (48 Prozent) und auf öffentlichen Parkplätzen in Städten (47 Prozent).

Mehr Schnellladestationen in Städten würden auch Menschen ohne die Möglichkeit eine Heim-Ladestation einzurichten, ermöglichen Elektroautos zu fahren, meint Hermann Winkler, Regional Director DACH bei EVBox.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass EV-Fahrer sich mehr Schnellladestationen in Gewerbegebieten, Tankstellen und städtischen Gebieten wünschen. In Deutschland, insbesondere in größeren Städten, hat ein Großteil der (zukünftigen) Nutzer keinen privaten Parkplatz und damit keine Möglichkeit, eine Heim-Ladestation zu installieren. Um auch diesen EV-Fahrern Zugang zu Ladestationen zu geben und mit dem wachsenden E-Mobilitätsmarkt Schritt zu halten, sollte die Politik in den nächsten Jahren Schnellladestationen und besonders Schnellladeparks in Städten fördern“, erklärt Winkler.

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