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Mit der GEIG-Novelle 2026 steht eine der umfassendsten Verschärfungen der Ladeinfrastruktur-Pflichten in Deutschland unmittelbar bevor. Grundlage ist die europäische Gebäuderichtlinie EPBD in ihrer novellierten Fassung (Richtlinie (EU) 2024/1275), die in nationales Recht umgewandelt und in Kürze als Neufassung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) in Deutschland in Kraft treten wird. Ein aktuelles Whitepaper der Berliner E-Mobilitätsberatung M3E ordnet die anstehenden Änderungen ein und liefert Immobilienverantwortlichen, Unternehmen und Kommunen eine praxisnahe Orientierung.

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Der Landkreis Harburg treibt den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur nach einer europaweiten Ausschreibung voran. Im Rahmen des sogenannten „Harburger Modells“ wurden jetzt drei Konzessionen für den Aufbau und Betrieb von rund 200 Standorten mit insgesamt mehr als 600 Ladepunkten vergeben. Den Zuschlag erhielten Vattenfall Smarter Living, Qwello Deutschland und Wirelane. Die ersten Ladepunkte sollen noch 2026 in Betrieb gehen, der vollständige Ausbau ist bis 2030 geplant.

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Mit dem Programm „Laden im Mehrparteienhaus“ setzt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) 2026 einen neuen Schwerpunkt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur im privaten Wohnumfeld. Insgesamt stehen 500 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, um insbesondere in Mehrfamilienhäusern den Zugang zu Ladepunkten deutlich zu verbessern.

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Wallbox-Markt: Wachstumspotenzial trotz Marktkorrektur

Der Markt für private Ladeinfrastruktur hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt durch die steigende Zahl an E-Autos auf den Straßen, nicht zuletzt auch durch staatliche Förderprogramme. Weit über eine Millionen nicht öffentliche Wallboxen sind bei Privathaushalten und bei Unternehmen in Betrieb und der Markt wächst weiter. Mit zunehmender Marktreife verschiebt sich jedoch der Wettbewerb: Servicequalität wird zum Differenzierungsmerkmal, worauf der Ladelösungsanbieter Charge & Co in einer Pressemeldung aufmerksam macht.

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Das Berliner Beratungsunternehmen M3E hat mit dem „Bedarfscheck Ladeinfrastruktur“ ein neues, kostenfrei nutzbares Tool vorgestellt, das die Planung, Analyse und Umsetzung von Ladeinfrastruktur (LIS) deutlich vereinfachen soll. Zielgruppe sind Kommunen, Stadtwerke, Logistik- und Gewerbeunternehmen sowie die Immobilienwirtschaft, die beim Ausbau von E-Mobilität und Ladepunkten bislang mit aufwändigen Prozessen kämpfen.

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Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in deutschen Städten und Gemeinden nimmt zunehmend an Fahrt auf. Ein wichtiger Schritt in Richtung eines flächendeckenden, öffentlichen Ladenetzes ist nach Angaben des Berliner Beratungsunternehmens M3E der Einsatz von Konzessionsmodellen. Dieses Betriebsmodell ermögliche es Kommunen, externe Investoren in die Planung, den Aufbau und den Betrieb von Ladepunkten einzubeziehen. Angesichts der finanziellen und administrativen Hürden, die die Installation von Ladestationen mit sich bringe, werde so der Aufbau einer zukunftsfähigen und effizienten kommunalen Ladeinfrastruktur erleichtert, argumentieren die Elektromobilitäts-Spezialisten.

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Um Elektromobilität auch im ländlichen Raum alltagstauglich zu machen, setzt der Landkreis Harburg ein ambitioniertes Vorhaben um: Bis 2030 soll ein flächendeckendes Netz an öffentlichen Ladepunkten entstehen. Geplant sind 690 Ladepunkte an 225 Standorten, die im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung vergeben werden. Der erste Meilenstein ist erreicht – die Markterkundung ist gestartet.

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Netto Deutschland und Vattenfall haben die ersten drei Filialen der Discounter-Kette mit Schnellladesäulen ausgestattet. 270 weitere Supermärkte sollen folgen.

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Mercedes-Benz will im Herbst die ersten eigenen Schnellladeparks eröffnen. Los geht es hierzulande mit einem Standort in Mannheim, in den USA in Atlanta und in China in Chengdu. Bis Ende 2024 wollen die Stuttgarter über 2.000 Ladepunkte in Betrieb haben.

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BMW, General Motors, Honda, Hyundai, Kia, Mercedes-Benz und Stellantis wollen sich zusammen tun, um „das führende Schnellladenetz“ in Nordamerika aufzubauen. Die ersten Schnellladesäulen sollen im Sommer 2024 in den USA einsatzbereit sein, Standorte in Kanada zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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