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Die MyReserve Matrix von SolarWatt wurde auf der Fachmesse EES in München kürzlich ausgezeichnet
Solarwatt GmbH 2017

Die MyReserve Matrix von SolarWatt wurde auf der Fachmesse EES in München kürzlich ausgezeichnet

- ein Gastbeitrag von Felix Bräuer, Vicepresident Sales DACH Solarwatt GmbH -

2017 hat SOLARWATT die Jury der ees / Intersolar Europe, einer der größten Messen für Energiespeicherlösungen weltweit, bereits zum zweiten Mal mit einem Batteriespeicher überzeugt. Wie auch 2015 bekam die Firma den ees Award. Die Auszeichnung gab es für den innovativen Heimspeicher MyReserve Matrix. Auch aufgrund dieser Erfolgsgeschichte war die Stimmung der Unternehmensmitarbeiter in München bestens.

Messebesuchern fiel schon beim Betreten der Halle B 1 der offene Sportwagen auf dem Stand von SOLARWATT ins Auge. Es handelte sich dabei aber nicht nur um ein Stück Rennsportgeschichte. Schon die da verbaute Technik zeigte Anwendungsfelder für Batteriespeicher.

Der Rennwagen e-Wolf Alpha 1 SRF (Silent Radical Force) ist mit 7:47 Minuten vor einigen Jahren auf der Nordschleife des Nürburgrings den Rundenrekord gefahren. Der Elektromotor hat 380 PS mit einem Drehmoment von 800 Nm.  Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Der Elektro-Rennwagen, der nicht einmal eine Tonne wiegt, hat eine Reichweite von etwa 300 km.

Rennsport-Technologie als Inspiration

Know-how aus dem Rennsport ist die Basis der Performance der SOLARWATT-Heimspeicher. Die Entwickler des MyReserve Matrix sind die Ingenieure der vormaligen e-Wolf GmbH aus Frechen bei Köln, die in der Vergangenheit Elektrofahrzeuge bauten. Auch den Alpha 1.  Heute sind die Rennsportexperten Teil von SOLARAWTT INNOVATION.

2014 startete SOLARWATT die Kooperation mit e-Wolf. „Im Speichermarkt wird auch in Zukunft die Innovationskraft entscheidend sein“, sagte damals Geschäftsführer Detlef Neuhaus. Nach diesem Motto arbeitet man seitdem in Frechen immer wieder an der Weiterentwicklung der MyReserve-Batteriespeicher. Die neueste Innovation ist das ungewöhnliche Speicherkonzept des MyReserve Matrix. Er ist modular aufgebaut und dadurch praktisch beliebig in jedem Anwendungsfall einsetzbar.

Auf die Wurzeln im Automobilsektor ist man in Frechen nach wie vor stolz. Bevor 2009 e-Wolf gegründet wurde, arbeiteten viele der Mitarbeiter im Formel 1-Team von Toyota. Der größte Clou zu jener Zeit war K.E.R.S., ein Kinetische-Energie-Rückgewinnungs-System, mit dem die beim Bremsen gewonnene Energie wiederum für die Beschleunigung eingesetzt werden konnte. Um die Energie nutzen zu können, war die Speicherung in einer Batterie nötig. An dieser Entwicklung hatte der japanische Autobauer damals als Hybridvorreiter besonders großen Anteil.

Die Formel 1 wurde mithilfe dieses Systems grundlegend verändert. Die punktuell zusätzlich verfügbare Energie sorgte für mehr Renndynamik. Mehr Überholvorgänge waren möglich. Als 2009 Toyota aus der Formel 1 ausstieg, war das die Geburtsstunde von e-Wolf. Das Team widmete sich fortan der Entwicklung rein elektrisch angetriebener Fahrzeuge.

Heimspeicher als neues Geschäftsfeld

Daneben suchte das junge Unternehmen nach einem weiteren wirtschaftlichen Standbein, das von der Formel 1-Expertise der Ingenieure profitieren konnte. Seit 2011 wurden in Frechen deshalb auch Batteriespeicher gebaut. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Solarenergiegewinnung und der Eigenverbrauch des Solarstroms massiv gefördert. Mit der Unterstützung der Experten von e-Wolf brachte SOLARWATT 2015 den ersten Speicher der Serie MyReserve auf den Markt. Aufgrund dieser technischen Innovation wurde die gesamte Solarbranche auf das Dresdner Unternehmen aufmerksam.

Im April 2016 wurde e-Wolf von SOLARWATT übernommen. Die Kernkompetenz der Batteriespeicher-Entwicklung ist seitdem wichtiger Unternehmensbestandteil. Der Mittelständler konnte sich in diesem Zuge als Komplettanbieter von Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung mit selbst produziertem Solarstrom etablieren. Zuvor war SOLARWATT vor allem als Premiumhersteller von Glas-Glas-Solarmodul in Erscheinung getreten. Doch bereits 2012 begann die Geschäftsführung mit einer strategischen Neuausrichtung und erweiterte das Produktportfolio schrittweise entsprechend der drei Säulen „Energie erzeugen“, „Energie managen“ und „Energie speichern“.

Wirtschaftlichkeit ist entscheidend

Genauso erfolgreich wie seine Vorgänger startete 2017 der MyReserve Matrix. Der Innovationsvorsprung durch die langjährige Erfahrung der SOLARWATT-Speicherexperten floss auch in die neue Generation der Heimspeicher ein. Der Lieferstart im August wurde mit Spannung erwartet. Eingesetzt werden kann der Matrix-Speicher sowohl in privaten Haushalten als auch zur gewerblichen Nutzung. 

Bei der Entwicklung legten die Ingenieure viel Wert auf die Wirtschaftlichkeit des Speichersystems. Während MyReserve 500 / 800 durch Effizienz den Markt revolutionierten, wird mit dem MyReserve Matrix dank seines erweiterbaren modularen Aufbaus aus zwei Komponenten eine individuell auf jeden Einsatzzweck anpassbare Lösung Realität. Tagsüber kann überschüssiger Strom die Batterie laden. Abends und nachts, wenn die PV-Anlage keinen Strom erzeugt, wird die Batterie entladen und der Solarstrom genutzt.

Das Know-how der ehemaligen Rennsport-Experten in Sachen Ladetechnik findet sich unter anderem in den ungewöhnlich kurzen Reaktionszeiten der SOLARWATT-Speicher wieder.  Die schnellen Speicherprozessoren reagieren schon nach weniger als einer Sekunde auf einen Strombedarf von taktenden Verbrauchern wie einer Kaffeemaschine oder einem Induktionsherd. Dies ist wichtig, da diese immer wieder an- und ausschalten. Reagiert ein Batteriespeicher zu langsam auf eine Stromanforderung, würde das Haushaltsgerät seine benötigte Energie nicht aus dem Speicher, sondern aus dem Netz beziehen. Dies würde den Eigenverbrauch der selbst produzierten Sonnenenergie erheblich mindern. Die Rennsporterfahrung ihrer Ingenieure macht die SOLARWATT-Speicher zu den schnellsten am Markt. Und deshalb ist sich das Unternehmen sicher, mit dieser Performance ganz weit vorn in der Gunst der Kunden zu landen.

Über den Autor

Felix Bräuer ist seit 2017 Vice President Sales DACH der SOLARWATT GmbH und ist maßgeblich an der Ausgestaltung der Vertriebsstrukturen des Unternehmens beteiligt.  Seit 2015 war er als Area Sales Manager bei bei SOLARWATT direkter Ansprechpartner von Installateuren. Darüber hinaus verantwortete er den Aufbau neuer Vertriebsstrukturen in Australien. Felix Bräuer wurde 1986 in Dresden geboren und studierte Umwelt-Engineering an der TU Freiberg. Seine berufliche Laufbahn begann er als Geschäftsführer des Bürgerkraftwerks Kurort Hartha GbR. Direkt vor seiner Tätigkeit bei SOLARWATT war er Projekt- und Vertriebsleiter bei der SachsenSolar AG. SOLARWATT steht seit 1993 für umweltfreundliche Energieerzeugung. Es werden alle Komponenten für die Selbstversorgung mit Solarstrom selbst entwickelt und produziert. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich der Glas-Glas-Photovoltaikmodule und einer der führenden Anbieter von Stromspeichern.

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