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Gebündelte Kompetenz im Bereich Speicher und E-Mobilität: ReeVOLT GmbH Geschäftsführer Raymond See (links) und Sirri Karabag (rechts)
ReeVOLT! / Roman Rätzke

Gebündelte Kompetenz im Bereich Speicher und E-Mobilität: ReeVOLT GmbH Geschäftsführer Raymond See (links) und Sirri Karabag (rechts)

Der E-Auto-Pionier Karabag Elektroautos wurde nun gänzlich vom Schweriner Energieversorger WEMAG übernommen – bereits im Mai 2014 hatte das Unternehmen, das sich im Mehrheitsbesitz der Kommunen in seinem Versorgungsgebiet befindet, einen 70 Prozent-Anteil an der Karabag Elektroauto GmbH erworben.

Karabag Elektroautos firmiert nun unter dem Dach der ehemaligen WEMAG-Marke ReeVOLT!, die im Zuge der Umstrukturierung zu einem eigenständigen Unternehmen geworden ist. Die Geschäftsführung der ReeVOLT GmbH teilen sich der bis dahin als Geschäftsführer bei ReeVOLT! tätige Raymond See sowie der Karabag-Gründer Sirri Karabag. Unter dem neuen Marken- und Unternehmensdach sollen nun die Kompetenzen für Elektroautos sowie häusliches Energiemanagement gebündelt werden, teilte das Unternehmen mit.

"Mit der Bündelung der beiden ReeVOLT!-Geschäftsfelder in einem Unternehmen wächst jetzt auch wirtschaftlich das zusammen, was zusammen gehört. Der Vertrieb und die Weiterentwicklung unserer Produkte laufen auf Hochtouren. Durch die Beteiligung der WEMAG bei Karabag im letzten Jahr ist die Elektroautoentwicklung und -produktion einen Riesenschritt weitergekommen. Von einem Mittelständler wäre diese Entwicklung kaum zu schultern gewesen“, so ReeVOLT!-Geschäftsführer Raymond See.

Integration von Elektroauto-Akkus in die Hausstromversorgung soll vorangetrieben werden

 

Raymond See erklärt eines der zentralen Vorhaben für die Zukunft: "Es ist ein wenig so wie früher mit den Nachtspeicheröfen. Dort wurde billige Energie ‚geparkt‘, die dann tagsüber in Form von Wärme wieder abgegeben wurde. In einem Elektroauto kann ebenfalls hervorragend Strom ‚geparkt‘ werden, der etwa durch eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach erzeugt wurde. Das ist günstiger, als den Strom ins Netz einzuspeisen, um ihn später zurückzukaufen, und es entlastet auch die Netze. Damit lässt sich eine der wichtigsten Herausforderungen der Energiewende meistern. In Verbindung mit einem Stromspeicher im Haus funktioniert dieses Prinzip bereits heute und wird von uns unter dem Namen ReeVOLT! als Gesamtpaket vermarktet.“

Zudem laufe derzeit die Entwicklung eines Elektrotransporters der Sprinterklasse auf Hochtouren, es gebe bereits Kaufoptionen im dreistelligen Bereich, so Sirri Karabag. Und ergänzt: "Das E-Mobility-Kit zur Umrüstung von konventionell betriebenen Fahrzeugen wird ebenso konsequent weiterentwickelt wie unser Speichersystem oder der elektrische Kleinwagen auf Fiat-500-Basis. Das ReeVOLT!-Team hat 2014 fleißig seine Hausaufgaben gemacht und viel Zeit in die Händleransprache investiert. Das wird sich 2015 auszahlen.“

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