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Prototyp des neuartigen Li-Ion Batteriemoduls mit hoher thermischer Speicherfähigkeit für Vorkonditionierungsmaßnahmen der Batteriezellen sowie einem großserientauglich hergestellten Faserverbund-Sandwich-Gehäuse mit hoher thermischer Isolationsleistung.
Fraunhofer LBF

Prototyp des neuartigen Li-Ion Batteriemoduls mit hoher thermischer Speicherfähigkeit für Vorkonditionierungsmaßnahmen der Batteriezellen sowie einem großserientauglich hergestellten Faserverbund-Sandwich-Gehäuse mit hoher thermischer Isolationsleistung.

Um das Problem der Temperaturabhängigkeit der Reichweite von Elektroautos zu lösen, ist das EU-Projekt OPTEMUS (Optimised Energy Management and Use) angetreten. Wie das beteiligte Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF meldet, wurden bereits eine Vielzahl effizienzsteigernder Technologien entwickelt.

So ist es nach Angaben der Wissenschaftler gelungen, die Reichweitenschwankung des Testfahrzeugs Fiat 500e zu reduzieren. Kernelement war dabei eine thermisch speicherfähige Traktionsbatterie, die das Fraunhofer LBF mit konzipiert hat. Die Entwicklung verfügt über ein neuartiges Faserverbund-Sandwich-Batteriegehäuse, das die in einem Phasenwechselmaterial-Verbundsystem (PCM-Verbund) gespeicherte Wärmeenergie zur Umgebung thermisch abschirmt.

Entwicklungen für die Großserienproduktion

Wie das Fraunhofer LBF ausführt, kann das Phasenwechselmaterial-Verbundsystem beispielsweise dazu genutzt werden, um bei kaltem Wetter die temperatursensitiven Batteriezellen vor dem Start gezielt vorzukonditionieren und sie mittels des thermisch isolierenden Gehäuses länger bei einer optimalen Betriebstemperatur zu halten, wodurch eine aktive Temperierung meist vermieden werden könne. Zudem sei es umgekehrt möglich, kurzfristige, ungewollte Wärmeanstiege der Batterie abzuschwächen, die bspw. bei Schnellladevorgängen entstehen können.

"Die von uns entwickelten Material-, Struktur- und Prozesstechnologien sichern dem Fahrer eine zuverlässigere und gleichmäßige Reichweite seines batterie-elektrischen Fahrzeugs. Darüber hinaus profitieren Fahrzeugentwickler und Konstrukteure von einer neuen Prozesstechnologie für Funktionsintegration und Leichtbau", so Felix Weidmann, der am Fraunhofer LBF für das Forschungsprojekt verantwortlich war. Alle entwickelten Komponenten seien großserientauglich.

Weiterführende Informationen zum OPTEMUS-Projekt, welches an zahlreichen weiteren Energieeffizienzmaßnahmen arbeitet, finden Sie hier: http://www.optemus.eu

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